Richtig wiegen und messen

Richtig wiegen und messen: Hierauf musst Du achten

Auf der Waage tut sich nichts? Mal werden ein paar Gramm mehr, mal ein paar weniger angezeigt? Keine Angst, dass muss nicht sofort der berühmt berüchtigte Jo-Jo-Effekt sein. Vielleicht hast Du auch einfach ein paar Fehler beim Wiegen gemacht.

Sich richtig wiegen und messen zu können, ist wichtig, um den Fortschritt einer Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen Ernährung zu dokumentieren. Wir zeigen Dir, worauf es ankommt.

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Erfolge richtig festhalten: so fängst Du an

Vor jeder Veränderung oder Diät solltest Du zuerst einen Ausgangspunkt schaffen, von dem aus Du startest. Nur so kannst Du Deinen Erfolg auch sichtbar machen und Dein Idealgewicht erreichen. Du erfasst also erstmal Dein Ausgangsgewicht. Dazu stellst Du Dich wie gewohnt auf die Waage. Das angezeigte Gewicht hältst Du schriftlich fest. Zusätzlich nimmst Du ein Maßband und misst Deinen Bauchumfang, Hüftumfang und Beinumfang.

Zusätzliche Motivation zum richtigen Wiegen und Messen

Als zusätzliche Motivationshilfe ist es hilfreich, ein Foto von Dir in Badesachen oder Unterwäsche zu machen. Wenn Du nach ein paar Wochen dann ein Vorher-Foto und ein Nachher-Foto hast, kannst Du den Erfolg im direkten Vergleich sehen.

Richtig wiegen: Gramm für Gramm

Damit Deine Messungen möglichst exakt sind, ist es wichtig, auf ein paar Dinge zu achten:

  • Die Waage sollte sich möglichst immer am gleichen Platz befinden. 
  • Außerdem sollte sie auf einem festen Untergrund stehen und nicht auf einem weichen Boden wie dem Badezimmerteppich.
  • Du solltest Dich immer ohne Kleidung wiegen und dabei ganz ruhig stehen. 
  • Das Wiegen sollte einmal pro Woche (und nicht öfter!) erfolgen. 
  • Am besten wiegst Du Dich immer zur gleichen Uhrzeit. Die beste Zeit dazu ist morgens gleich nach dem Aufstehen, noch bevor Du etwas gegessen und getrunken hast. 
  • Ganz wichtig ist auch, dass Du immer die gleiche Waage nimmst (z. B. auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise). Sonst können die Ergebnisse ungenau werden.

Richtig messen: jeder Zentimeter zählt

Mit einem Maßband kannst Du Veränderungen an Deinem Körper besser dokumentieren als mit der Waage. Insbesondere, weil Muskeln schwerer sind als Fett kann es sogar sein, dass Du gar nicht wirklich Gewicht verlierst. Das liegt dann aber nur daran, dass Du mehr Muskeln zugelegt hast. 

Beim Messen mit dem Maßband gilt: Miss so exakt, wie nur möglich! Auch hier dokumentierst Du von Woche zu Woche die Veränderungen. Es gilt das Gleiche wie beim Wiegen: Einmal wöchentlich, immer zur selben Zeit. Du misst den Bauchumfang, Hüftumfang und Beinumfang.

Bauchumfang

Das Maßband wird auf Bauchnabelhöhe um den Bauch gelegt. Atme entspannt aus, spanne die Muskeln nicht an und ziehe auch den Bauch nicht ein. Achte darauf, dass das Maßband nicht Deinen Bauch eindrückt. So kannst Du genau dokumentieren, wie Du an Bauchfett verlierst.

Hüftumfang

Den Hüftumfang misst Du an der breitesten Stelle der Hüfte. Stelle Dich gerade hin, die Füße stehen geschlossen, die Beine gestreckt. Nun misst Du auf Höhe der seitlichen Knochenhügel den Umfang Deiner Hüfte.

Beinumfang

Hier reicht es normalerweise, wenn Du ein Bein misst, es sollte allerdings jede Woche das gleiche sein. Lege das Maßband knapp unter dem Po am Oberschenkel an und lasse die Beinmuskulatur beim Messen entspannt.

Fazit: Wiege Dich nicht täglich

Die wichtigste Regel ist: Wiege Dich nicht täglich! Denn so funktioniert unser Körper nicht. Eine Gewichtsabnahme ist immer mit Schwankungen verbunden, die oft nur mit Wasser und nicht mit Fett zu tun haben. Durch tägliches Wiegen ist die Gefahr groß, dass Du Dich selbst demotivierst. 

Wir empfehlen: wiegen und messen immer am gleichen Tag und zur gleichen Uhrzeit. So bekommst genaue Ergebnisse.