Basische Ernährung

Basische Ernährung: Diese basischen Lebensmittel bringen den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht

Immer häufiger taucht das Thema auf, dass die heutzutage geläufige Ernährungsweise auf Dauer krank macht. Die Ursache hierfür ist eine zu drastische Einwirkung von Säuren auf den menschlichen Körper. Neben zahlreichen Zusatzstoffen nimmt der Körper täglich künstliche Zusätze oder einen viel zu hohen Eiweiß- oder Fettgehalt über die Ernährung auf. Auf Dauer entwickeln sich Probleme im Stoffwechsel, der Darm wird in seiner natürlichen Tätigkeit gestört und die Entstehung unterschiedlicher Krankheiten begünstigt. Eine basische Ernährung kann dabei helfen, das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts wiederherzustellen. Wir zeigen Dir, welche Lebensmittel dafür geeignet sind.

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Was ist eine basische Ernährung

Um Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kannst Du vorübergehend eine basische Ernährung einhalten. Das bedeutet, Deine Ernährung setzt sich überwiegend aus basischen Lebensmitteln zusammen. Doch bevor wir tiefer in die Thematik eintauchen, solltest Du wissen, dass es verschiedene Formen der basischen Ernährung gibt:

  • Basenkur: Hierbei strebt man eine Ernährungsweise an, die einen Überschuss an basischen Lebensmitteln beinhaltet. Basische Lebensmittel und säurebildende Nahrungsmittel stehen hierbei im Verhältnis von 80 Prozent zu 20 Prozent.
  • Basenfasten: Diese beinhaltet eine etwas verschärftere Version der Basenkur, denn im Rahmen des Basenfastens wird komplett auf den Verzehr von säurebildenden Lebensmitteln verzichtet.

Beide Varianten gelten als sanfte Methode, um den Säure-Basen-Haushalt wieder in Einklang zu bringen. Zwar gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen ihnen, dennoch setzen viele die beiden Methoden gleich. Die Basenkur wird zudem häufig aufgrund der Verteilung von Säure und Basen in Bezug auf die Lebensmittel auch als basenüberschüssige Ernährung bezeichnet.

In der Regel entsteht das Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten. Genauso lange dauert es auch, um das Gleichgewicht zurückzuerlangen. Daher umfassen die meisten derartigen Kuren mehrere Wochen oder Monate. Experten raten zur Einhaltung einer basischen Ernährung über einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Erste Veränderungen machen sich nach etwa zwei Monaten bemerkbar.

Diesen Einfluss hat die basische Ernährung auf den Säure-Basen-Haushalt

Die basische Ernährung gewährleistet, dass sich das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper unter dem Einfluss der richtigen Lebensmittel auch kurzfristig wieder verändern lässt.

Sie ist zudem eine natürliche Vorgehensweise, die ohne den Einsatz von Chemie auskommt. Denn hierbei greifst Du ausschließlich auf natürliche Lebensmittel zurück sowie unterstützende Supplementierungen, die einen positiven Effekt besitzen.

Ob überhaupt eine Übersäuerung vorliegt, lässt sich übrigens anhand diverser Symptome feststellen. Neben Abgeschlagenheit und fehlender Fokussierung kommt es zu schlechter Haut, einer trägen Verdauung und anderen Erscheinungen. Als ergänzende Maßnahme kann zusätzlich ein Bluttest beim Arzt veranlasst werden. Das Ergebnis liefert Dir schließlich auch den Hinweis, ob Du unter einer Azidose leidest oder nicht.

Die Vorteile einer basischen Ernährung

Wenn Du Dich für eine basische Ernährungsweise entscheidest, kann Dein Körper ein gutes Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts entwickeln. Dieser hat langfristig positive Auswirkungen auf Deine Gesundheit und kann nicht nur Deinem Herz-Kreislauf-System auf die Sprünge helfen.

Daneben arbeiten Deine Nieren besser und das Risiko für die Entwicklung diverser Krankheiten wird verringert. Chronische Müdigkeit und Allergien lassen sich reduzieren und Deine Haut sieht auf Dauer besser aus. Durch den Verzehr gesunder Lebensmittel nimmst Du mehr Vitamine und Mineralstoffe zu Dir, die Dein Körper dringend benötigt.

Das Verhältnis 80:20

Eine basenüberschüssige Ernährungsweise besteht aus 80 Prozent basenbildenden Lebensmitteln und wird durch 20 Prozent säurebildende Nahrungsmittel ergänzt. Dank dieser Zusammenstellung ist Dein Körper dazu in der Lage, einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt wiederherzustellen, ohne dass Medikamente zum Einsatz kommen.

Auf Dauer entwickelst Du mit der basischen Ernährung eine gesunde Lebensweise, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen schafft und somit das Gleichgewicht halten kann.

Unter dem Einfluss der basischen Ernährung ist es für Dich auch ohne Probleme möglich, zwischenzeitlich ein Stück Sahnetorte zu genießen oder andere Snacks zu verzehren. Denn durch den Überschuss an basischen Lebensmitteln im Essen kippt das Gleichgewicht nicht gleich durch den kleinen Snack ins Negative.

Die PRAL-Tabelle der basischen Ernährung

Es gibt glücklicherweise viele Lebensmittel, die basenbildend sind und sich somit gut für eine basische Ernährung eignen. Um besser einschätzen zu können, welche Lebensmittel viel Säure enthalten und welche eher basisch sind, wurde der sogenannte PRAL-Wert entwickelt.

PRAL bedeutet hierbei "Potential Renal Acid Load". Entwickelt wurde der PRAL-Wert von Dr. Thomas Remer und Dr. Friedrich Manz, die im Jahr 1995 die sogenannte PRAL-Tabelle veröffentlichten.

Im Rahmen dieser Tabelle wird mittels des PRAL-Wertes angezeigt, wie hoch der Grad der Säurebelastung eines bestimmten Lebensmittels auf die Nieren ist. Neben den normalen Werten findet man innerhalb der Tabelle auch negative Werte. Diese stehen für ein Nahrungsmittel, das basisch verstoffwechselt wird.

Generell findest Du in ihr auch basische Süßigkeiten, die vielleicht nicht so gesund oder kalorienarm sind, aber trotzdem ab und zu auf dem Speiseplan stehen dürfen. Möchtest Du eine basische Ernährung anstreben, kannst Du die PRAL-Tabelle in jedem Fall sehr gut dazu nutzen, um bestimmte Lebensmittel richtig einzuschätzen.

Ausschlaggebend für die Einteilung der Lebensmittel in der Tabelle sind verschiedene Eigenschaften, die sie besitzen. Mit dazu gehört:

  • Wie viele schwefelhaltige Aminosäuren weist ein Lebensmittel auf? 
  • Wie gut kann das Nahrungsmittel vom Darm aufgenommen werden? 
  • Wie viele sogenannte organische Anionen sind in ihnen enthalten?

Leider ist die Berechnung des PRAL-Wertes bei Lebensmitteln nicht immer einfach, da dieser natürlichen Schwankungen unterliegt. So besitzen reifere Früchte einen anderen Wert als unreife. Die in der Tabelle angegebenen Werte sind daher ein durchschnittlicher Wert, mittels dem trotzdem eine ausreichende Orientierung möglich ist.

Säurebildende Lebensmittel

Deine Ernährung sollte im Rahmen der basischen Ernährung zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen. Solche gibt es in zahlreicher Form, doch solltest Du vorher unterscheiden lernen, ob es sich um einen guten oder schlechten Säurebildner handelt. In der basischen Ernährung werden ausschließlich gute Säurebildner eingesetzt.

Vorteilhaft arbeitende Lebensmittel umfassen unter anderem:

  • Pseudogetreide (Buchweizen, Quinoa oder Amaranth) 
  • Nüsse 
  • Hülsenfrüchte 
  • Tierische Produkte in Bio-Qualität 
  • Tofu in Bio-Qualität 
  • Hochwertiges Kakaopulver 
  • Artischocken 
  • Spargel
  • Rosenkohl 
  • Grüner oder weißer Tee 
  • Vollkorngetreide

Viele der genannten Lebensmittel besitzen den Vorteil, dass sie voller Vitalstoffe sind und Ballaststoffe enthalten. Diese kommen der Verdauung zugute und sind somit in einer basenreichen Ernährungsweise durchaus erlaubt. Die meisten sind außerdem naturbelassen, was den menschlichen Organismus nicht unnötig belastet.

Dagegen solltest Du die folgenden schlechten Säurebildner eher meiden:

  • Eier 
  • verschiedene Fleischsorten (Schweine-, Geflügel- oder Pferdefleisch) 
  • Kaffee 
  • Meeresfrüchte 
  • Weißmehlprodukte 
  • sämtliche Arten von Wurst 
  • zuckerhaltige Nahrungsmittel 
  • weißer oder polierter Reis 
  • Haferflocken in Form von Schmelzflocken 
  • sämtliche Innereien

Entscheidend ist auch immer ein wenig der pH-Wert der Lebensmittel. Hierbei gilt es zu beachten, dass nicht alle säurebildenden Lebensmittel auch einen hohen pH-Wert besitzen. Denn die Belastung im Körper kommt erst zustande, wenn die Lebensmittel in den Nieren verstoffwechselt werden und dabei mehr Säure produzieren.

Im Gegenzug dazu gibt es außerdem Lebensmittel, die von Natur aus sauer schmecken, aber nicht zwingend in die Kategorie der säurebildenden Nahrungsmittel gehören. Ein gutes Beispiel hierfür sind Zitrusfrüchte.

Es sollte außerdem klar sein, dass keinerlei industriell verarbeitete Lebensmittel in eine basische Ernährungsweise eingebunden werden. Die in ihnen enthaltenen Zusatzstoffe fördern nämlich wiederum die Übersäuerung und schaden somit dem gesamten Vorhaben.

Basenbildende Lebensmittel

Basische Lebensmittel besitzen gewisse Vorteile gegenüber säurebildenden Nahrungsmitteln. Mit dazu gehört nicht nur, dass sie viele Mineralien und Spurenelemente enthalten. Säurebildende Aminosäuren wie Methionin oder Cystein sind nur bedingt in ihnen zu finden.

Sie alle haben gemeinsam, die Basenbildung im Körper anzuregen und keine Stoffwechselrückstände zu hinterlassen, die sich in Form von Schlacke im Körper ablagern.

Dagegen findet man eher Antioxidantien oder sekundäre Pflanzenstoffe in ihnen, die dem Körper gesundheitlich zugute kommen. Viele von ihnen weisen zudem einen hohen Wassergehalt auf und wirken dank der zahlreichen natürlichen Inhaltsstoffe positiv auf Deine Gesundheit.

In der basischen Ernährung besteht der Ernährungsplan zu 80 Prozent aus basenbildenden Lebensmitteln. Diese Nahrungsmittel sollten also standardmäßig vertreten sein:

  • Obst 
  • Gemüse 
  • Kartoffeln 
  • Nüsse (Mandeln und frische Walnüsse sind im Gegensatz zu anderen Nüssen basenbildend) 
  • Trockenobst 
  • Gemüsesäfte 
  • Sprossen und Keimlinge 
  • hochwertiges Pflanzenöl (Oliven- oder Leinöl) 
  • natürlich verarbeitetes Fischöl 
  • frische Kräuter 
  • Naturjoghurt 
  • Butter 
  • Sahne

Manche Obst- und Gemüsesorten enthalten bessere basenbildende Eigenschaften als andere. So sind zum Beispiel Oliven sehr basisch, insbesondere die schwarze Variante. Keimlinge gehören immer zu einer basenüberschüssigen Ernährung, denn sie sind durch den bereits eingesetzten Keimungszustand leichter verdaulich.

Beim Obst sind besonders Bananen zu empfehlen. Sie sind ganzjährig erhältlich und die optimale Beilage zu zahlreichen Gerichten. Aufgrund ihres Geschmacks sind sie auch gut als Snack für zwischendurch einsetzbar und sättigen dazu noch hervorragend.

Neben festen Lebensmitteln gibt es auch flüssige Basenbildner, die sich positiv auf die Ernährung auswirken. Mit dazu gehören zum Beispiel Gemüsesäfte sowie Früchte- und Kräutertees. Selbst Molke kann man einsetzen, ebenso wie Apfel-, Grapefruit- oder Orangensaft. Wichtig ist, dass die Getränke nicht gesüßt sind.

Übrigens
Übrigens: Bist Du nicht unbedingt ein Fan von diversen Gemüsesorten, kannst Du diese auch ganz einfach zu einem Smoothie verarbeiten. Außer Gemüse enthalten diese nämlich oft auch süßes Obst, das den Geschmack des Gemüses überlagert. Sie eignen sich auch perfekt als Frühstück während der basischen Ernährung, denn sie versorgen den Körper mit allen nötigen Nährstoffen, Vitaminen und vielen Mineralstoffen.

Weitere Tipps für eine basische Ernährung

Um die basische Ernährung noch besser zu machen, kannst Du die nachfolgenden Tipps beherzigen. Denn durch sie wird das Vorhaben, Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, gefördert:

  1. Trinke genug:
    Nichts ist wichtiger als eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Mit dazu gehören nicht nur standardmäßig Wasser und ungesüßter Tee. Gemüsesäfte können ebenfalls getrunken werden, sofern sie basische Eigenschaften haben. Flüssigkeit beeinflusst den Stoffwechsel immens und somit werden auch alle anderen Prozesse des Organismus angekurbelt. Die Menge der zugeführten Flüssigkeit orientiert sich sowohl an der Tätigkeit, die Du den Tag über ausübst, sowie an der herrschenden Temperatur. An heißeren Tagen ist eine Menge von zwei bis drei Litern Wasser empfehlenswert. Damit Wasser auf Dauer nicht langweilig wird, kannst Du es mit etwas Zitrone oder Ingwer versehen.
  2. Mineralwasser einsetzen:
    Natürlich kann Leitungswasser im Rahmen einer basischen Ernährung verwendet werden. Besser dagegen ist ein qualitatives Mineralwasser, das bereits mit verschiedenen Mineralien angereichert wurde und somit einen Grundstock an Versorgung bietet. In einem guten Mineralwasser ist Natrium, Fluorid, Calcium und Magnesium enthalten. Der Natriumgehalt ist ausgewogen und nicht zu hoch. Außerdem enthält Mineralwasser keinerlei Schadstoffe.
  3. Vermeide verarbeitete Produkte:
    Fast Food oder Fertiggerichte sind voll von künstlichen Zusätzen und schädlichen Substanzen, die Deinen Säure-Basen-Haushalt durcheinander bringen und schließlich übersäuern. Selbst wenn auf der Verpackung hauptsächlich gesunde Nahrungsmittel angegeben sind, solltest Du von ihnen Abstand nehmen.
  4. Vegetarische oder vegane Gerichte sind ideal:
    Die meisten veganen oder vegetarischen Gerichte enthalten zahlreiche basenbildenden Zutaten, von denen Dein Stoffwechsel profitieren kann. Es lohnt sich also, einen Blick in entsprechende Kochbücher zu werfen.
  5. Supplementierungen:
    Nahrungsergänzungsmittel sind zwar verarbeitet, doch stellen sie die nötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung. Sie können eingesetzt werden, wenn es ein Defizit an Mikronährstoffen gibt und somit die basische Ernährungsweise unterstützen. Angeboten werden sie als Pulver, Kapseln oder Tabletten.
  6. Iss kleine Portionen:
    Viele machen den Fehler und essen große Mengen während der regulären Mahlzeiten. Leider belastet das den Magen stark und beeinträchtigt auch den Stoffwechsel, da er generell mehr Arbeit hat, die einzelnen Komponenten aufzuschlüsseln und anschließend diversen Prozessen zuzuführen. Wenn Du kleinere Portionen an Essen zu Dir nimmst, kann Dein Körper diese viel besser verarbeiten und Dein Magen wird nicht zu stark belastet.
  7. Natürliche Zuckerquellen nutzen:
    Im Rahmen der basischen Ernährung wird überwiegend auf Zucker verzichtet. In vielen Obstsorten ist eine natürliche Süße enthalten. Dies genügt bei manchen Gerichten jedoch nicht immer. Als Alternative kann hier Stevia eingesetzt werden. Schon kleine Mengen genügen, um eine ausreichende Süße zu erhalten, ohne auf eine industriell verarbeitete Option zurückzugreifen.

Fazit: Gesünder dank basischer Ernährung

Dass der Körper übersäuert, ist dank der modernen Lebensweise vieler Menschen schon fast normal. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, ist eine basische Ernährung empfehlenswert, die viele basenbildende Lebensmittel enthält. Diese tragen nicht nur dazu bei, eine Übersäuerung zu verhindern. Sie wirken sich auch positiv auf die allgemeine Gesundheit aus.

Schon ein paar Wochen mit dieser Ernährung helfen Dir dabei, Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie können Dich auch vor diversen Krankheiten schützen und sorgen dafür, dass Du Dich wieder wohler in Deiner Haut fühlst.

FAQs

Über die Einzelheiten der basischen Ernährung haben wir Dich nun aufgeklärt. Abschließend liefern wir Dir in den häufig gestellten Fragen noch einmal einen knappen Überblick, sodass Du noch besser informiert bist.

Die basische Ernährung setzt sich aus 80 Prozent basenbildenden Lebensmitteln zusammen, die durch 20 Prozent säurebildende Nahrungsmittel ergänzt werden. Der Sinn und Zweck dieser Ernährung besteht darin, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Deine Gesundheit positiv zu beeinflussen.

Basische Lebensmittel beinhalten zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und andere Vitalstoffe wie Antioxidantien. Sie wirken basenbildend in den Nieren und vermeiden somit die Entstehung einer Azidose (Übersäuerung). Im Rahmen der basischen Ernährung stellen sie das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts wieder her.

Während einer basischen Ernährung ist der Verzehr von säurebildenden Lebensmitteln möglichst einzuschränken oder vollständig darauf zu verzichten. Mit dazu gehören die Nahrungsmittel, die in den Nieren säurebildend sind. Bei den säurebildenden Lebensmitteln wird außerdem nach guten und schlechten Säurebildnern unterschieden.

Zu den stark säurebildenden Lebensmitteln gehören vor allem verarbeitete Produkte wie Zucker, Fast Food oder Fertiggerichte. Sie sind belastet mit Zusatzstoffen sowie künstlichen Aromen oder anderen Stoffen, die dem menschlichen Organismus auf Dauer schaden. Daneben werden außerdem verschiedene Fleischsorten, Alkohol und diverses Getreide zu den Lebensmitteln gezählt, die den Körper unnötig übersäuern können.

Die PRAL-Tabelle ist eine gute Richtlinie, um Lebensmittel nach säure- und basenbildend zu unterteilen. Sie kann bei der basischen Ernährung helfen, Nahrungsmittel besser einzuschätzen sowie eine gesunde und kalorienarme Ernährung anzustreben und letzten Endes den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.