Ingwer-Shots – das steckt hinter dem scharfen Hype

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Er greift um sich und langsam kann man sich ihm nicht mehr entziehen – der Hype um Ingwer-Shots. Gut so, Ingwer ist nämlich richtig gesund. Wieso, weshalb und warum erfährst Du hier.

Seit mindestens 2000 Jahren ist er den Menschen als Heilmittel bekannt, aber spätestens jetzt sollte ihn jeder für sich entdeckt haben: der Ingwer. Nicht nur lecker, sondern auch supergesund soll er sein. Gefeiert wird er aktuell vor allem in Form von Ingwer-Shots. Aber warum eigentlich?

Ein Kühlregal ohne Ingwer-Shots ist wahrscheinlich ein leeres Kühlregal, denn seit einiger Zeit sind die kleinen Scharfmacher fast überall zu kaufen. In diesem Artikel gehen wir dem Hype um den Ingwer auf den Grund:


Wieso ist Ingwer so gesund?

In der traditionellen Heilkunst vieler asiatischer Länder spielt Ingwer als Mittel für (bzw. gegen) fast alles eine große Rolle. Auch in der europäischen Naturmedizin gilt Ingwer spätestens seit dem Mittelalter (und Hildegard von Bingen, #girlboss!) als entzündungshemmend und schmerzlindernd und damit als wirksames Hausmittel gegen Erkältungen und Infekte. Noch dazu soll Ingwer verdauungsfördernd wirken, den Appetit regulieren und gegen Blähungen, Übelkeit und Erbrechen helfen.

Grund für seinen guten Ruf sind vor allem diese gesunden Inhaltsstoffe des Ingwers:

Mineralstoffe

Mit Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor enthält Ingwer eine ganze Reihe lebenswichtiger Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie sind beispielsweise für Nerven-, Herz- oder Muskelfunktion wichtig, sind Bausteine für Knochen und Zähne oder bei der Energieproduktion beteiligt.

Vitamine

Ingwer enthält verschiedene Vitamine in hoher Konzentration. Schon ein kleines Stück Ingwer deckt so den Tagesbedarf an den Vitaminen B1, B2 und B3. Am interessantesten ist aber der hohe Vitamin-C-Gehalt des Ingwers: Vitamin C spielt bei vielen Stoffwechselprozessen eine Rolle, ist wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem und soll so auch Erkältungen vorbeugen.

Scharfstoffe

Scharfstoffe regen die Produktion von Speichel, Magensäften und Verdauungsenzymen an und wirken so verdauungsfördernd. Und man schmeckt es schon – Ingwer enthält Scharfstoffe in rauen Mengen. In frischem Ingwer handelt es sich dabei vor allem um Gingerol, wird er länger gelagert oder getrocknet, wandelt sich das Gingerol zum noch schärferen Shaogol um.


Was ist der Vorteil von Ingwer-Shots?

Besonders bei Erkältungen gilt Ingwertee als hervorragendes Hausmittel. Das ist grundsätzlich ein guter Anfang. Doch was viele nicht wissen: Durch das hohe und vor allem lange Erhitzen (dauert ganz schön, bis so ein Tee abkühlt) gehen wichtige Vitamine und Mineralstoffe verloren. Dabei ist das gar nicht notwendig, denn Ingwer schmeckt auch roh.

Am unkompliziertesten ist das in Form fertig gekaufter Ingwer-Shots. In den USA ist das schon lange ein Trend, doch inzwischen gibt es sie auch bei uns schon in vielen Supermärkten.

Für Ingwer-Shots wird für gewöhnlich roher Ingwer kalt zu Saft gepresst. In manchen Fällen wird er im Anschluss pasteurisiert. Dafür wird der Saft kurz auf 70-90 °C erhitzt, was Keime und Bakterien abtötet, die den frischen Saft sonst schnell verderben lassen würden. Nachdem der Saft die Temperatur erreicht hat, wird er sofort wieder heruntergekühlt. Das schont die wertvollen Inhaltsstoffe und macht den Ingwer-Shot lange haltbar.

Das gleiche Verfahren wird übrigens auch bei der Verarbeitung von Rohmilch angewandt. Die Milch, so wie sie von der Kuh kommt, kann Bakterien enthalten, die empfindliche Menschen krank machen können und die Milch schnell sauer werden lassen. Bevor die Milch bei uns im Kühlregal landet, wird sie darum in der Regel pasteurisiert.


Woran erkennt man einen hochwertigen Ingwer-Shot?

Ein guter Ingwer-Shot…

  • … ist kaltgepresst und ohne Konservierungsstoffe
  • … enthält weder zugesetzten Zucker noch Aromen
  • … ist bio und damit frei von Pestiziden oder bedenklichen Düngern
  • … kommt in einer Glasflasche daher, das erspart Plastikmüll
  • … ist in Europa hergestellt, das erspart unnötig lange Transportwege


Rezept: Zitronen-Ingwer-Shots

Zutaten für 3 Shots

  • 30 g Ingwer
  • 1 Zitrone
  • 1 großer Esslöffel Honig
  • Stilles Wasser

Zubereitung

  1. Den Ingwer schälen und in grobe Würfel schneiden, die Zitrone auspressen.
  2. Ingwer, Zitronensaft, Honig und einen Schuss Wasser im Mixer fein pürieren.
  3. Nach Geschmack mit mehr Zitronensaft, Honig oder Wasser verfeinern.

Ob selbstgemachtoder selbstgekauft, Getränke mit Ingwer sind eigentlich keine Neuheit. Als Ginger Ale oder Ginger Beer ist Ingwer(geschmack) auch Bestandteil vieler klassischer Cocktails, wie Moscow Mule. Nur damit wir uns richtig verstehen: Dass Ingwer gesund ist, ist dennoch kein Freifahrtschein zum Eskalieren. Leckere Drinks mit Ingwer gehen nämlich auch ganz ohne Alkohol und können gerade im Sommer richtig erfrischend sein, wie in diesem Rezept für GINGA on the rocks.

Dafür empfehlen wir SHEKO GINGA, unseren leckeren Ingwer-Apfel-Shot. Er ist feurig-scharf und fruchtig-süß besteht aus 55 % Bio-Ingwer und 35 % Bio-Apfel, natürlich kaltgepresst und nur kurz pasteurisiert, und ist frei von weiteren Zusätzen wie Zucker, Aromen oder Konservierungsmitteln.

 

Rezept: GINGA on the rocks

Zutaten für 1 Portion

  • 1 Flasche SHEKO GINGA
  • 3-4 Eiswürfel
  • Etwas Mineralwasser
  • Frische Limette
  • Optional: Holunderblütensirup

 

Zubereitung

  1. Die Eiswürfel in ein hohes Glas geben und – je nach Geschmack – ½ bis eine ganze Flasche SHEKO GINGA eingießen.
  2. Mit kaltem Mineralwasser auffüllen und mit einem Spritzer Limette verfeinern.
  3. Wer mag, gibt für noch mehr Süße und Aroma einen Schuss Holunderblütensirup dazu.

 

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