Motivation zum Fasten – Dein Einstieg und acht Tipps, wie Du erfolgreich fastest

Lesezeit: 5 Minuten

Jetzt willst Du es wirklich wissen! Schluss mit den halben Sachen, jetzt wird gefastet, Dein Körper wird schon sehen, was er davon hat, Dich andauernd mit neuen Kilos zu überraschen und Deine sportlichen Höchstleistungen jeden Tag jede Woche, na gut, ein, zwei mal im Monat zu ignorieren. Nulldiät bekommt er jetzt, jawohl! Du hast schon viel über Fasten gelesen (zum Beispiel in unserem Blogartikel über Fastenarten) und willst es jetzt mit Erfolg durchziehen.

Okay, Dein Tatendrang ist super, lass uns trotzdem noch einmal genau schauen, was es damit auf sich hat und wie Du es gesund und ohne zum Nervenbündel zu mutieren durchziehst! Was man unter Fasten versteht, welche Motivation dahinter steht und welche Kuren zur Gewichtsabnahme empfehlenswert sind, erfährst Du in unserem Beitrag!

 

Wieso fasten wir eigentlich?

War da nicht was mit Religion, Kirche und Ostern? Stimmt, aber Influencer und Instagram zeigen uns, dass es inzwischen auch einfach zum Lifestyle gehört. Schlank und gesund sein – wer will das nicht? Unsere Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit geht.

Während “schlank” ja relativ ist und wir glücklicherweise dem Magertrend längst abgeschworen haben, sollte “gesund” die Top-5 Deiner Prios im Leben anführen. Und genau genommen ist dies gar nicht so weit entfernt von der religiösen Motivation. Auch dort hat Fasten das Ziel, sich zu besinnen, von schlechten Gewohnheiten zu lösen und sich immer mal wieder zu erden. Wenn alles rund läuft und Du happy bist, gibt es also eigentlich gar keinen Grund, etwas zu ändern. Aber seien wir ehrlich – wenn es tatsächlich so wäre, wärst Du wahrscheinlich nicht auf unserem Blog gelandet, oder?

Motivation zum Fasten locker genommen

Wir fasten, wenn wir eine schnelle Gewichtsabnahme erreichen wollen, eine Grunderkrankung (Heilfasten) haben oder ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen und somit für ein besseres Wohlbefinden beitragen wollen. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen oder an einer chronischen Krankheit, wie beispielsweise Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder hormonellen Störung leiden, sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eine Fastenkur antreten. Bist Du schwanger oder gerade in der Stillzeit, dann solltest Du das Thema erst einmal ganz vergessen.

Was genau passiert beim Fasten im Körper?

Dein Körper ist ein Gewohnheitstier, im Guten wie im – ähm – nicht so Guten. Und genau diese Gewohnheiten gilt es zu durchbrechen. Hast Du schon mal probiert, statt den üblichen Heimweg vom Büro einfach mal woanders lang zu fahren? Du entdeckst vielleicht ein neues Restaurant, welches man mal testen könnte oder Du findest heraus, dass dieser Weg sogar kürzer ist! Genau das will man mit dem Fasten erreichen. Neben der Tatsache, dass Dein Stoffwechsel die Chance bekommt, einen Haufen Müll angereicherte Giftstoffe und Fettpolster abzubauen, löst Du einen regelrechten Kick aus, eine Art Boost, um auf Trab zu kommen. Wusstest Du, dass während Deines ersten Fastentages (ungefähr nach 14 bis 18 Stunden) die sogenannte Autophagie einsetzt? Das ist ein cooler Mechanismus, der defekte oder alte Zellen zerlegt und die einzelnen Bestandteile für den Aufbau frischer, neuer Zellen zur Verfügung stellt. Und das alles schon am ersten Fastentag! 😳

Wenn Du jetzt weiter durchhältst tritt der nächste Effekt ein: Jetzt stellt sich der Stoffwechsel um, wenn der dringend benötigte Zucker fürs Gehirn nicht mehr durch die Nahrung kommt, werden die körpereigenen Reserven angegriffen: Deine Fettpolster! Daraus kann man nämlich auch Zucker herstellen, ist halt nur etwas anstrengender. Wichtig ist nun, dem Körper genug Eiweiß (z. B. durch Shakes) zur Verfügung zu stellen, denn auch dieses ist ein wichtiger Energielieferant und Dein Stoffwechsel bedient sich im Zweifel an Deiner Muskelmasse. Keine gute Idee! Für den Körper ist eine Fastenkur eine gewaltige Umstellung. Fastende beklagen daher zu Beginn der Kur über ein vermindertes Wohlbefinden oder sogar aggressives Verhalten.

Eine Fastenkur endet mit dem sogenannten Fastenbrechen – eine schwierige und oft unterschätzte Phase während des Fastens. Um den Übergang zu einem gesunden Alltag zu erleichtern, hat sich das Essen eines Apfels bewährt. 🍎 Um das Fastenbrechen, also das Ende des Fastens zu zelebrieren, sollte der Apfel mit allen Körpersinnen (also Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen) verzehrt werden. Da der Ernährungsbedarf nach einer Fastenwoche noch sehr gering ist, reicht den meisten Menschen für gewöhnlich bereits ein Apfel, um satt zu werden. Solltest Du während des Fastens vielleicht einmal  mit Dir struggeln, dann: 

  • Lenk Dich ab! Immer um den Kühlschrank herumschleichen und sich darauf konzentrieren, ihn nicht aufzumachen ist für alle fastenden Menschen echt zu hardcore. Fahre lieber mal einen Tag an den Strand oder triff Dich endlich mal wieder in real life mit Deiner besten Freundin zum Shoppen.
  • Decke Dich mit Tees gegen sämtliche Fasten-Wehwehchen ein: Fenchel-Kümmel-Anis gegen Blähungen, Weißdornblätter für den Kreislauf, Pfefferminze für die Nerven oder Ingwertee gegen Frieren.

 

Wieso nehme ich nicht langfristig ab?

Kommen wir zum Haken der Geschichte. Fasten bedeutet für den Körper eigentlich eine Notlage. Das ist etwa so wie Du am Abend vor der Bio-Klausur! 😱

Unter riesen Druck machst Du die Nacht durch, trinkst literweise Kaffee und schaffst es plötzlich doch noch eine gigantische Menge Stoff in Dein Hirn zu drücken. Aber erstens hältst Du das keine längere Zeit durch und zweitens hast Du den so gelernten Stoff auch bald wieder vergessen. So fühlt sich Fasten für Deinen Körper vermutlich auch an. Da wird schnell geputzt und aufgeräumt, Fett verbrannt, eine harte Zeit tapfer durchgestanden. Und dann? Dann ist Dein Stoffwechsel erstmal mega beleidigt. Das passiert ihm kein zweites Mal, ab jetzt wird alles gebunkert, was reinkommt, für den nächsten Notfall! Here it comes: der Jojo-Effekt.

Abnehmen durch Fasten eignet sich also eigentlich nur für:

  • einen kurzen Zeitraum, um in das Kleid für den Abschlussball reinzupassen
  • als Einstieg in eine langfristige, gesunde Ernährungsumstellung
  • als Notbremse, um medizinisch bedenkliche Zustände erstmal zu stoppen

Und so wird auch klar, wie lange man fasten sollte. Also: nicht so lang 😜

 

Aber für die Gesundheit willst Du es durchziehen!

Yay – da sind wir voll dabei! Intervallfasten, intermittierendes Fasten, Wasserfasten, Basenfasten … – wenn Du eine für Dich passende Fastenart gefunden hast, kann es losgehen. Mit diesen Tipps solltest Du eigentlich gut durchhalten: 

  • Faste nicht unbedingt, wenn Du beruflich oder anderweitig gerade Maximales leisten musst, also in Prüfungszeiten oder wenn eine anstrengende Messe ansteht oder am Black Friday.
  • Schau in den Kalender – Fasten in der Weihnachtszeit oder am eigenen Geburtstag kann man machen, aber: och nö! Auf den Geburtstagskuchen muss man jetzt wirklich nicht auch noch verzichten.
  • Versorge Dich mit genug Flüssigkeit und lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen. Das füllt nicht nur den Magen sondern gleicht gefährliche Defizite aus. Fühlt sich dann auch gleich besser an.
  • Bitte Deine Freunde / Familie um Unterstützung. Es reicht schon, wenn sie wissen, dass Du in der Fastenzeit eventuell etwas gereizt oder sensibler als sonst bist und Dich dann z.B. einfach in Ruhe lassen.
  • Oder noch besser: Schnapp Dir einen Buddy, der den Weg mit Dir geht! Zu zweit geht alles leichter. Okay, vielleicht werdet ihr dann beide zur Diva, aber so what – da müssen dann eben die anderen durch.
  • Belohne Dich anders. Essen tut ja sooo gut, fällt jetzt aber flach. Deine Dosis Glückshormone kannst Du aber auch woanders bekommen: Gönn Dir eine Massage, kauf Dir endlich die Schuhe, die Dich schon so lange rufen oder binge-watche mal wieder deine Lieblingsserie. It’s your moment!

 

Deine Motivation beim Fasten: Deine Ziele

Über all dem steht immer: Mach Dir klar, warum Du fastest. Baue Dir eine Zielechart, definiere Etappen, kündige es in Deinem Social-Media-Profil an oder kommuniziere mit anderen Menschen über Dein Vorhaben. Hole Dir Input aus Erfahrungsberichten und setze Dir ein realistisches Ziel. Wenn Du eine chronische Krankheit hast oder komplett fasten willst, dann mach’ das bitte nur nach Rücksprache mit einem Arzt.

Motivation beim Fasten

Eine nachhaltige Gewichtsabnahme sollte immer auf einer Ernährungsumstellung, Verhaltensänderung sowie einer
Steigerung der körperlichen Aktivität basieren. Eine vollwertige Ernährung und rund 30 bis 60 Minuten Bewegung pro Tag helfen schon dabei, das Gewicht zu regulieren und Dein Wohlbefinden deutlich zu steigern.

Und freue Dich auf den Effekt und Dein Wohlbefinden, wenn Du eine Fastenkur gesund und mit Erfolg durchgezogen hast: ein fitteres Grundgefühl, Energie für neue Aufgaben und das gute Gewissen, Dir was Gutes getan zu haben. Wenn das mal nicht die beste Motivation ist!

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