SHEKO Matcha Latte mit Matcha Protein

Matcha – was ist eigentlich dieser ‚Instant-Tee de luxe‘?

Lesezeit: 3 Minuten

Kennst Du diesen Instant-Tee, bei dem man ein Granulat mit wahlweise Pfirsich-, Waldbeer- oder Zitronengeschmack in Wasser auflöst? Viel Zucker, künstliche Aromen… Ja, Matcha ist ungefähr das Gegenteil davon. 

Aber von Anfang an:

 

Was ist Matcha und woher stammt es?

Kurz und knapp: Matcha ist der japanische Begriff für gemahlenen Grüntee. Und das ist es im Grunde auch, gemahlener Grüntee, allerdings von höchster Qualität und ein Teil einer wichtigen und traditionsreichen Zeremonie.

Ihren Ursprung hat die Zubereitungsart des Matcha gar nicht in Japan, sondern im China des 6. Jahrhunderts. Angelehnt an die traditionelle chinesische Medizin und ihre Heilpflanzen trocknete und mahlte man die speziellen Teeblätter zu einem feinen Pulver, das man mit heißem Wasser aufgoss. Mönche entwickelten daraus ein erstes Teeritual. 

Gemeinsam mit dem Buddhismus gelangte diese Zubereitungsweise im zwölften Jahrhundert nach Japan. Und während der besondere Grüntee in China irgendwann an Bedeutung verlor, wurde er in Japan immer wichtiger. Im 16. Jahrhundert dann entstand unter Teemeister Sen no Rikyū die japanische Teezeremonie, wie sie auch heute noch praktiziert wird. 

 

Wie bereitet man den Grüntee traditionell zu?

Wenn Du jetzt denkst „Teezeremonie? Das kann ich auch!“, dann lass Dir gesagt sein: Ein traditionelles Teeritual ist sehr viel mehr, als allabendlich heißes Wasser über einen alten Teebeutel zu gießen und diesen dann so lange zu vergessen, bis der Tee kalt und bitter geworden ist.

Eine japanische Teezeremonie ist nicht wie ein Kaffeeklatsch, nur eben mit Grüntee, sondern eher eine Ausdrucksform des gelebten Zen-Buddhismus. Darin spielt das Einhalten bestimmter Bräuche eine große Rolle, wie eben das Teeritual. Dafür gibt es feststehende Abläufe, die schon bei der Einladung und der Vorbereitung beginnen, während der eigentlichen Zeremonie weitergehen und sogar in der Nachbereitung einzuhalten sind. Die Zubereitung selbst erfordert zwar ein paar Utensilien und ein wenig Übung, ist die Mühe aber wert: Matcha schmeckt aromatisch, fruchtig und leicht herb, ist dabei aber nicht so bitter, wie manche anderen Grünteesorten. 

 

Matcha-Zeremonie für Anfänger

  1. Ausreichend Wasser, am besten nicht zu kalkhaltig, aufkochen und mit einem Teil davon den Bambusbesen und die Teeschale ausspülen. Das desinfiziert und wärmt gleichzeitig die Teeschale vor.
  2. Das übrige Wasser auf 80 °C abkühlen lassen. Ein Gramm Matcha in die Teeschale geben, mit 10 ml heißem Wasser aufgießen und mit dem Bambusbesen zu einem Teebrei verrühren.
  3. Den Brei mit weiteren 80 ml heißem Wasser begießen und den Tee mit dem Bambusbesen für etwa 15 Sekunden lang schaumig aufschlagen. Einfach immer aus dem Handgelenk arbeiten und dabei ein unsichtbares M malen. Der Tee ist gelungen, wenn der Schaum hoch und fest ist. 

 

Was macht Matcha so besonders?

Der Grüntee, aus dem Matcha werden soll, stammt von Sträuchern, die vier Wochen vor der Ernte unter lichtundurchlässigen Netzen beschattet werden. Das verlängert die Reifezeit und steigert die Qualität des Tees, weil er so mehr Zeit hat, seine wertvollen Inhaltsstoffe auszubilden. 

Anders als die meisten gewohnten Tees ist Matcha kein Aufguss, sondern ein Extrakt aus dem ganzen Teeblatt. Als Pulver und in Wasser gelöst gelangen alle Inhaltsstoffe in den Stoffwechsel und können dort besser freigesetzt werden.

Matcha enthält u. a.:

  • Aminosäuren, vor allem Theanin
  • Ballaststoffe
  • Catechine
  • Koffein
  • Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Kalium)
  • Tannin (Gerbstoff)
  • Polyphenole
  • Proteine
  • Vitamine (A, E, C, B1, B2, B6)

Mit Koffein enthält Matcha den gleichen stimulierenden Wirkstoff wie Kaffee oder Cola, nur dass er im Tee auch Teein genannt werden darf. Ein Unterschied besteht allerdings in der Wirkung: Das Koffein aus der Kaffeebohne wird schon im Magen freigesetzt und der aufputschende Effekt tritt sofort ein. Im Gegensatz dazu wird das Koffein bzw. Teein aus dem Teeblatt erst im Darm aufgespalten, die Wirkung kommt darum später, hält aber länger an. 

 

Fazit – we 💚 Matcha

So ganz wollen wir den Kaffee noch nicht gegen Matcha eintauschen, aber als feine Abwechslung lieben wir ihn längst. Mit seiner belebenden Wirkung ist Matcha ein toller Wachmacher am Morgen und zieht Dich auch aus dem Nachmittagstief. Mit einem Kilopreis zwischen 300 € bis hin zu weit über 1000 € ist Matcha aber auch sehr teuer. Zum Glück kann man kleiner anfangen. Ein Döschen à 30 Gramm ist dementsprechend ab etwa 10 € zu haben. Hinsichtlich Qualität (und Preis) ist dann aber noch viel Luft nach oben.

Für ausgesprochene Teeliebhaber oder besondere Momente kann Matcha genau das Richtige sein. Für den Alltag haben wir uns mit SHEKO Matcha aber etwas ganz anderes ausgedacht: Ein Shake für jede Gelegenheit, schnell zubereitet, kalorienarm, sättigend und mit dem feinen Geschmack und der belebenden Wirkung von bestem Matcha. Zusätzlich enthält der Shake alle wichtigen Nährstoffe und gilt damit als Mahlzeitenersatz. Und wenn es dann doch mal etwas mehr Ritual sein soll – wie wäre es mit einer SHEKO Matcha Latte?

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