Low Carb Ernaehrung

Low Carb: mit Kohlenhydraten auf Kriegsfuß

Lesezeit: 13 Minuten

“Kohlenhydrate machen dick” – sicher hast Du diesen Satz schon öfter gehört. Leider ist er nicht ganz so abwegig. Du möchtest Gewicht verlieren und achtest auf Deine Ernährung? Dann gehört es leider auch dazu, dass die kleinen Dickmacher eher seltener auf dem Speiseplan stehen.

Uns fällt es leicht, an Gewicht zuzunehmen. Keine nette Eigenschaft von Mutter Natur. Tagtäglich sind wir von unzähligen verlockenden Nahrungsmitteln umgeben. Die Versuchung ist definitiv groß, für uns alle. Essen wird im Idealfall frisch zubereitet, stammt aber mangels Zeit und Kochlust häufig aus der Tiefkühltruhe. Vielleicht wird es auch geliefert und auf der Couch oder am Schreibtisch verzehrt. Während sich eine schlanke und agile Großkatze in der Wildnis ihr Abendessen verdienen muss, ist für uns keine Anstrengung nötig. Ein paar Schritte zum Kühlschrank oder zur Wohnungstür reichen aus. Wer dann noch dazu keine Lust hat, selbst zu kochen, lebt von Fertiggerichten und verarbeiteten Produkten. Leider sind genau das allesamt wahre Kohlenhydrat-Bomben. Zucker ist in beinahe jedem Lebensmittel enthalten, nicht zu vergessen die zahllosen Getränke als Kohlenhydrat-Fallen.

Aber keine Angst. Obwohl das jetzt so klingt, als ob Du theoretisch nichts essen oder trinken darfst. Es gibt einen Haufen Tipps und Möglichkeiten, um gesund und lecker abzunehmen. Vielleicht willst Du auch einfach nur Dein Gewicht halten. Auch hier kann Low Carb perfekt sein. Im Folgenden kannst Du nachlesen, was genau unter Low Carb zu verstehen ist und wie Du selbst davon profitieren kannst.

Low Carb: Dein Überblick

Was Du tagtäglich isst, kann gesund, lecker oder fade sein. Es kann aus dem eigenen Herd, dem Imbiss an der Ecke oder dem Gourmet-Restaurant in der Innenstadt stammen. Allen Gerichten gemein sind die drei hauptsächlichen Bausteine:

  • Fette
  • Proteine
  • und Kohlenhydrate.

Diese Makronährstoffe braucht Dein Körper, um wie gewohnt zu funktionieren.

Kohlenhydrate übernehmen die Rolle des Energielieferanten. Die Engländer sprechen von “Carbohydrates” (daher stammt die Abkürzung “Carb” 💡). Schon sind wir dort, worum es hier eigentlich gehen soll: bei der Low-Carb-Ernährung.

Ganz simpel ausgedrückt: Beim Low Carb werden Kohlenhydrate mehr oder minder stark reduziert. Fleisch, Fisch und Gemüse dominieren den Speiseplan und Eiweiß und Fett springen für die vernachlässigten Kohlenhydrate ein. Achte aber darauf, nicht einfach so Kohlenhydrate wegzulassen. Viel wichtiger ist das System dahinter. Und genau das zeigen wir Dir heute. Es nennt sich „Low Carb“ und fasst verschiedene Ernährungskonzepte und Diätformen zusammen.

Du kennst nicht nur Low Carb, sondern auch No Carb? Bei Low Carb werden Kohlenhydrate reduziert (low, niedrig) und bei No Carb fallen sie ganz weg. Hier ist eher Eiweiß der Energielieferant.

Vorteile von Low Carb

  • Du isst viel Protein
  • Du isst durch Gemüse und Ballaststoffe sehr gesund
  • Dein Blutzuckerspiegel bleibt konstant
  • Du hast keine Heißhungerattacken
  • Du wirst trotzdem satt
  • Du kannst vielfältige Rezepte ausprobieren
  • Du musst keine Kalorien zählen
  • Du kannst an Gewicht verlieren oder Dein Gewicht halten
  • trotz Diät stagniert Dein Gewicht – probiere Low Carb als neue Idee

Nachteile von Low Carb

  • Deine Auswahl der Lebensmittel ist beschränkt
  • Du musst erst Deine Gewohnheiten ändern
  • Vegetarier und Veganer benötigen pflanzliche Eiweißquellen
  • Low Carb ist für Kraft- und Leistungssportler ungeeignet
  • die Ernährungsform erfordert Disziplin und Konsequenz

Regeln von Low Carb

Alle Low-Carb-Kochrezepte reduzieren die Aufnahme von Kohlenhydraten. So viel steht schon einmal fest. Dabei gibt es aber überhaupt keine allgemeingültigen Regeln. Einige Leute verzichten beinahe komplett auf Kohlenhydrate. Wieder andere reduzieren den Anteil lediglich um ein geringes Maß. Da es keine genauen Grenzen gibt, kann das Konzept auf den ersten Blick ganz schön verwirrend sein.

Wir werden Dir später die einzelnen Ernährungsformen noch genauer vorstellen. Dann bekommst Du einen groben Überblick und weißt, was Sache ist.

Fakt ist: Wissenschaftler beschäftigen sich in Studien damit, dass das Gewicht der Deutschen statistisch gesehen immer höher wird. Nett ausgedrückt. Wir alle werden stets ein wenig kurvenreicher. Abgesehen vom reinen Übermaß an Kalorien ist vor allem auch Zucker dafür verantwortlich. Unser aller Verhängnis.

Kleiner Exkurs: Haushaltszucker ist aus einfachen Kohlenhydraten zusammengesetzt. Süßes liefert zwar Energie, aber keinerlei Vitamine oder sonstige Nährstoffe. Die aufgenommenen Kohlenhydrate werden im Verdauungstrakt zu Glukose umgebaut und über das Blut dorthin geleitet, wo gerade Energie gebraucht wird. Oft ist es jedoch so, dass der Körper mit dem Überangebot an Kohlenhydraten nichts anfangen kann. Er zieht dann förmlich die Notbremse. Glukose wird dann nicht zu Muskeln, Organen oder Gehirn transportiert, sondern in den Fettzellen eingelagert. Blöde Situation.

Low-Carb-Ernährungsformen

Wenn Du Dich mit dem Thema befasst, wirst Du überrascht sein. Unzählige Ernährungskonzepte bauen darauf auf, weniger Kohlenhydrate zu essen. Die bekanntesten Ernährungsformen stellen wir Dir nun kurz vor.

Atkins-Diät

Zu Beginn der Diät dürfen kaum Kohlenhydrate auf den Tisch kommen. Die Ernährungsweise baut auf den erhöhten Konsum von Fett und Proteinen. Diese Ernährungsform verlangt viel Disziplin. Eigentlich soll die Menge an Kohlenhydraten auf weniger als 30 Gramm täglich schrumpfen. Akzeptiert werden maximal 50 Gramm. Der Körper soll förmlich in die Ketose gezwungen werden und schnellstmöglich damit beginnen, aus Fetten Glukose herzustellen. Wir geben zu: Ganz schön hart für den Anfang.

Dukan-Diät

In der ersten Diät-Phase dieser Ernährungsform gibt es auch hier kaum Kohlenhydrate. Später darfst Du nur Gemüse und einige wenige Kohlenhydrate essen. Die Diät gliedert sich in vier Phasen. Die Auswahl der erlaubten Lebensmittel ist begrenzt. Wer genau diese begrenzten Lebensmittel bevorzugt, kann hier aber durchaus happy werden.

Paleo-Diät

Davon hast Du sicher schon gehört: Essen wie die Steinzeitmenschen. Vor mehr als 10.000 Jahren waren Kohlenhydrate und wohl auch Fettleibigkeit und Zivilisationskrankheiten ein Fremdwort. Auf den Tisch kommen daher bei der Paleo-Diät vor allem Fleisch, Fisch, Gemüse, Nüsse und Obst. Für viele Menschen ist diese Ernährungsform absolut perfekt, wenn sie diese Lebensmittel sowieso gerne zu sich nehmen.

Glyx-Diät

Bei dieser Variante soll der glykämische Index möglichst niedrig gehalten werden. “Gute” und “schlechte” Kohlenhydrate wirken sich unterschiedlich auf unseren Blutzuckerspiegel aus. Warum Kohlenhydrate gut und schlecht sein können, verraten wir Dir später ausführlicher. Für die Glyx-Diät ist es wichtig zu wissen, dass die Ernährung aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten besteht. Angestrebt wird ein Glyx-Wert von weniger als 50. Du liebst diese Nahrungsmittel? Ja, perfekt!

Tipp: Am glykämischen Index orientiert sich auch die Montignac-Methode. Bei dieser Form der Trennkost wird die Menge der Kohlenhydrate aber nicht begrenzt.

South-Beach-Diät

Dieses Ernährungskonzept hat Arthur Agatston entwickelt. Es basiert auf einer kohlenhydrat- und fettarmen Ernährung. An drei Mahlzeiten pro Tag werden vorwiegend eiweißreiche Nahrungsmittel verzehrt. Wie Du Dir denken kannst, ist es an den anderen Tagen lockerer. Für Disziplin-Muffel also genau richtig.

New-York-Diät

Die New-York-Diät stammt von David Kirsch. Der amerikanische Personal-Trainer hat schon viele Promis fit gemacht und ist Dir vielleicht ein Begriff. Erlaubt sind die in Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten versteckten Kohlenhydrate. Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Brot werden als stärkehaltige Beilagen vom Speisezettel verbannt. Wenn Du ausgerechnet diese Kohlenhydrate liebst, ist eine andere Variante auf jeden Fall besser geeignet.

Deine Low-Carb-Diät

Passt Deine Jeans noch und siehst Du dem Sommer im Strandbad gelassen entgegen? Dann scheinst Du bereits ein gesundes Verhältnis zu Kohlenhydraten entwickelt zu haben. Bewegst Du Dich dazu noch häufig, ist eine Low-Carb-Ernährung nicht unbedingt ein „Muss“. Klar, jede Form der gesunden Ernährung ist prima und Low Carb bildet da keine Ausnahme. Wenn es Dir aber vor allem auf die hoffentlich purzelnden Kilos ankommt, dann solltest Du unbedingt weiterlesen.

Wer viel Sport treibt und noch dazu Muskelmasse aufbauen will, braucht mehr Energie. Das bedeutet aber auch eine größere Menge an Kohlenhydraten. Einfach gesagt, Low Carb ist für Menschen gemacht, die zu viel Gewicht auf die Waage bringen und gesund abnehmen möchten.

Vielleicht sind es auch gesundheitliche Probleme, die Dich zum Low Carb bringen. Die Ernährungsform kann sinnvoll sein bei

  • hohem Blutdruck
  • hohen Blutfettwerten
  • und Diabetes

Hier hilft oft ein Umdenken statt Medizin. Besprich das aber auf jeden Fall mit Deinem Arzt. Studien haben gezeigt, dass sich durch Low Carb die Blutwerte deutlich verbessern. Wer auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet, lebt aber definitiv gesünder.

Tipp: Low Carb ist auch für Menschen mit Normalgewicht eine Möglichkeit, ihren Anteil an Körperfett zu senken und gesünder und bewusster zu leben.

Auf den Punkt gebracht: Der Körper braucht mehr Kohlenhydrate, wenn Du einen geringen Anteil an Körperfett mitbringst, aktiv Sport treibst, viel Muskelmasse und wenig Fettreserven besitzt. Dringend auf Kohlenhydrate verzichten sollten Couch-Potatoes mit einem hohen Körperfettanteil.

Ab heute Low Carb – so klappt der Umstieg für Dich

Die Aussicht auf eine Low-Carb-Ernährung erscheint Dir nicht wirklich verlockend, sondern eher wie ein einziges Verbot? Kohlenhydrate sind in Brot, Nudeln oder Kartoffeln und damit in Deinen täglichen Nahrungsmitteln enthalten. Du fragst Dich vielleicht: Was kann ich dann überhaupt noch essen?

Dir sei versichert, eine ganze Menge. Denn auch, wenn Kartoffeln, Reis und Co. gefühlt den Hauptteil der Nahrung ausmachen, es sind lediglich Sättigungsbeilagen. Vielleicht solltest Du den Spieß umdrehen und genau diese Beilagen nicht mehr zum Hauptanteil Deiner täglichen Ernährung machen. Das Steak schmeckt auch mit Salat und ohne Pommes, probier’s aus!

Muss ich ab jetzt hungern? Nein, musst Du natürlich nicht. Mit Low Carb wird jeder satt. Allerdings wirst Du Deinen Magen vielleicht etwas trainieren müssen. Hast Du in der Vergangenheit viel zu viel und vor allem unkontrolliert gegessen, will der verwöhnte Magen immer mehr. Das Sättigungsgefühl geht verloren. Es verlangt etwas Disziplin. Aber Dein Magen ist lernfähig und wird mit der Zeit auch mit einem reduzierten Nahrungsangebot gut zurechtkommen. Du musst nur fest an ihn glauben (und ihm etwas Zeit geben).

Wie viel Nahrung Du eigentlich brauchst, kann nicht pauschal gesagt werden. Du solltest Deinen Tagesumsatz an Kalorien kennen und überprüfen, welche Menge Du pro Tag an Kalorien zu Dir nimmst. Hier kann Dir unser Kalorienrechner weiterhelfen.

Tipp: Zusätzlich kann Dich das Führen eines Ernährungstagebuchs unterstützen. Verschiedene Food Tracking Apps helfen Dir ebenfalls, Dein Ernährungsverhalten zu kontrollieren.

Low Carb im Alltag – Tipps

Okay, wir geben es zu. Über eine Diät oder Ernährungsform zu lesen, ist erst mal ganz einfach. Doch wie wendest Du das Ganze jetzt auch tatsächlich im Alltag an? Wir haben ein paar passende Tipps für Dich.

  • Dein Magen knurrt?

Dann bist Du wahrscheinlich noch ganz am Anfang der Ernährungsumstellung. Das Hungergefühl verschwindet, wenn Dein Stoffwechsel sich auf die veränderte Nahrungsbeschaffenheit eingestellt hat. Nicht nur Kohlenhydrate machen satt. Auch Protein und Fett liefern Energie. Erhöhst Du den Anteil an Fett und Eiweiß, verschwindet auch das Hungergefühl.

  • Du bist ein Pasta-Fan?

Der Verzicht wird Dir weniger schwerfallen, wenn Du Dir aus Möhren oder Zucchini Gemüse-Spaghetti bastelst. Trauerst Du Deiner Reisportion nach, kann Dich in der Küchenmaschine zerkleinerter Blumenkohl versöhnlich stimmen. Hättest Du gern Kartoffelbrei, gibst Du zu Deinem Blumenkohl-Reis noch etwas Frischkäse dazu.

  • Du findest Low Carb zu fad?

Mit Gemüse wird es Dir garantiert nicht langweilig. Du kannst es mit allen Fleisch- und Fischgerichten kombinieren. Eine einfache und leckere Mahlzeit entsteht, wenn Du Auberginen oder Zucchini in Scheiben schneidest. Würze sie mit frischen Kräutern und belege sie mit Käse. Nun landet deine Kreation für einige Minuten im Backofen. Köstlich!

Dein Low-Carb-Speiseplan

Glückwunsch, Du möchtest Low Carb also in die Tat umsetzen. Dann rüste Dich für Deinen ersten kohlenhydrat-bewussten Einkauf. Du wirst überrascht sein, wie groß die Auswahl an Lebensmitteln ist und was sich alles Leckeres daraus zaubern lässt.

Gemüse ist Low Carb

Gemüse ist für Deine zukünftige Ernährung super wichtig. Es hat wenige Kalorien und macht durch den hohen Anteil an Ballaststoffen aber trotzdem lange satt. Und gesund ist Gemüse allemal. Bei diesen Gemüsesorten darfst Du gerne bedenkenlos zuschlagen! ➡️

  • Paprika
  • Blattsalat
  • Spinat
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • Spargel
  • Porree
  • Gurke
  • Zucchini
  • Pilze

Fleisch als Eiweißquelle

In Fleisch sind kaum Kohlenhydrate enthalten. Dafür liefert Dir das enthaltene Protein ausreichend Energie. Achte auf eine gute Fleischqualität und kombiniere Deine Fleischmahlzeit mit viel Gemüse. Wähle für Deine Low Carb Ernährung die folgenden Fleischsorten! ➡️

  • Geflügel
  • Rind
  • Wild
  • Lamm
  • Kalb

Die Milch macht’s

Produkte mit Milch sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber durch den geringen Anteil an Kohlenhydraten ideal für Low Carb. Statt riesiger Portionsgrößen zu verschlingen, behalte die Menge besser im Auge. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Richtwert von 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht an. Die folgenden Produkte dürfen auf den Einkaufszettel! ➡️

  • Joghurt
  • Quark
  • Butter
  • Käse
  • Sahne
  • Schmand

Tipp: In einem Hühnerei steckt nur ein Gramm Kohlenhydrate. Eier liefern ausreichend Protein, Fett, Vitamine und Mineralstoffe.

Trinken, trinken, trinken

Auch diese leise Ermahnung kennen wir schon alle seit unserer Kindheit, oder? Aber es stimmt. Dein Körper braucht Wasser, da er selbst zu einem Großteil daraus besteht. Wasser hilft Dir beim Abnehmen und transportiert Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper. Trinke daher mindestens 1,5 bis zwei Liter Wasser am Tag. Du musst dabei nicht unbedingt Wasserkisten schleppen. Beinahe in ganz Deutschland kommt Trinkwasser von bester Qualität direkt aus dem Wasserhahn. Falls Du im Moment lieber Softdrinks trinkst. Diese enthalten oft extrem viel Zucker und sollten besser ersetzt werden. Perfekt wären stilles Wasser oder ungesüßte Tees. Oder unser Ingwer-Zitronen-Tee mit Rosmarin?

Setze Dich aber nicht so sehr unter Druck. Versuche, die Trinkflasche zu Deinem täglichen Begleiter zu machen. Stelle sie beispielsweise auf den Schreibtisch oder nimm sie mit in Garten oder ins Schwimmbad. Es kann auch helfen, sich eine besonders schöne Trinkflasche (zum Beispiel aus Glas) zuzulegen.

Tipp: Warte mit dem Trinken nicht darauf, dass Du Durst hast. Wenn Du erst mal Durst hast, ist Dein Körper schon ziemlich ausgetrocknet. Lieber regelmäßig und vorher trinken.

Low-Carb-Lebensmittel: gute und schlechte Kohlenhydrate

Erinnerst Du Dich an die Unterteilung in gute und schlechte Kohlenhydrate? Darauf kommen wir jetzt zurück. Gute Kohlenhydrate sind wichtig für die Verdauung und lassen den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen.

In Maßen dürfen daher folgende Nahrungsmittel auf den Speiseplan:

  • Haferflocken
  • Kartoffeln
  • Linsen
  • Bohnen
  • Süßkartoffeln
  • Amaranth
  • Couscous

Enthalten bestimmte Kohlenhydrate aber kaum Nährstoffe, dann sind sie für Low Carb unerwünscht. Diese Kohlenhydrate nennen wir daher schlecht. Sie sorgen durch die vermehrte Produktion des Dickmacher-Hormons Insulin für einen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Verabschieden solltest Du Dich beim Low Carb daher leider von:

  • Süßigkeiten
  • Weißmehl
  • Pasta
  • hellem Reis

Einige der folgenden Lebensmittel haben wir Dir eben für die Low-Carb-Ernährung empfohlen. Bei näherem Hinsehen können Sie aber zu echten Low-Carb-Killern werden. Hier kommt es aber auf die feinen Details an! 🔍

Gute KohlenhydrateSchlechte Kohlenhydrate
Obst und GemüseObst und Gemüse, wenn es Dosenfrüchte, Trockenobst, Fruchtkompott oder Chutneys sind
FleischFleisch, wenn es fertige Schnitzel oder Frikadellen sind
FischFisch, wenn es Backfisch, Thunfischringe oder Fischstäbchen sind
MilchprodukteMilchprodukte, wenn es Milchreis, Milchmix-Getränke oder fertige Joghurt- und Quarkzubereitungen sind

Die Lebensmittel selbst können also gut sein, aber es kommt auf die Verarbeitung an. Wann immer Du in den Supermarkt gehen und etwas vollkommen verzehrfertig kaufen kannst, könnte es eher schlecht aussehen. Es kommt natürlich darauf an, was es konkret ist. Eine Banane bleibt eine Banane und ist damit in Maßen geeignet. Wenn Du aber einen Bananen-Shake kaufst, der viel Zucker enthält, dann ist diese Form des Obstes definitiv nicht gut. Fleisch ist super und enthält Protein. Kaufst Du fertige Frikadellen, ist das immer noch Fleisch, aber es sind viele schlechte Zusätze enthalten. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist daher das A und O.

Achte darauf, möglichst auf die industrielle Verarbeitung und den Gebrauch von Weißmehl und Zucker zu verzichten. Generell empfehlen wir Dir eine möglichst zuckerfreie Ernährung. Du wirst sehen, dadurch geschieht schon sehr viel Positives in Deinem Körper. Wenn Du dann noch auf Kalorienbomben verzichtest, bist Du Deinem Ziel schon viel näher.

Low Carb und SHEKO

Du fragst Dich nun vielleicht: Wie passt SHEKO zur Low Carb Ernährung? Die Antwort lautet: einfach perfekt. Als proteinreicher Mahlzeitenersatz kann SHEKO das Defizit an Kohlenhydraten wunderbar ausgleichen. Am besten startest Du gleich am Morgen mit einem gesunden Frühstück. Vermische unser Proteinpulver mit Joghurt und gesunden Beeren und schon kannst Du Dein Power-Frühstück genießen.

Tipp: Obst besitzt viel Fruchtzucker und ist daher kein Hauptbestandteil von Low Carb. Darauf verzichten brauchst Du aber nicht. Obstsorten wie Zitrusfrüchte, Beeren, Avocado oder Melonen sind auch bei Low Carb gut geeignet.

Damit Du als Naschkatze mit Low Carb trotzdem nicht unglücklich wirst, haben wir auch etwas für Dich. Probiere es mit unseren Protein-Muffins. Hierfür mischt Du das Proteinpulver von SHEKO mit weiteren Zutaten und erhältst köstliche Proteinbomben.

Zusammenfassung und Fazit

Low Carb ist super einfach. Du nimmst ab, wenn Du weniger (schlechte) Kohlenhydrate zu Dir nimmst. Achte aber darauf, dass Du Dir nicht zu hohe Ziele setzt. Es ist keine Hardcore-Diät, also nimmst Du auch etwas langsamer ab. Doch das ist gesund und wichtig. Wenn Low Carb langfristig funktionieren soll, dann reduziere die Kohlenhydrate einfach nur. Streichst Du sie komplett vom Speiseplan, dann macht Dich das vermutlich irgendwann nicht happy. Ersetze eher die schlechten Kohlenhydrate und gönne Dir gelegentlich gute Kohlenhydrate. Meide vor allem Weißmehl und Zucker und gleiche das Defizit mit gesunden Fetten aus.

Jede Ernährungsform muss aber zu Dir passen. Vielleicht ist es Low Carb, vielleicht auch eine der anderen Varianten. Probiere es einfach aus und schaue, wie gut Dir diese Ernährung gefällt.

FAQ zum Thema Low Carb

Nun weißt Du, welche Vorteile Dir Low Carb bieten kann und wie einfach der Umstieg klappt. Bist Du Dir noch nicht ganz sicher, ob diese Ernährungsform wirklich das Richtige für Dich ist? Dann haben wir abschließend noch einige Fragen für Dich kurz und knapp beantwortet.

Kann ich SHEKO in meine Low-Carb-Diät einbauen?

SHEKO und Low Carb passen wirklich sehr gut zusammen. Den Shake gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und schmeckt einfach lecker. Es gibt zahlreiche abwechslungsreiche Rezeptvorschläge und Du wirst beim Verzehr mit ausreichend Proteinen versorgt. So kannst Du auch mit SHEKO abnehmen. Achte aber darauf, dass Du unabhängig der Ernährungsform um Sport leider nicht herumkommst. Abnehmen ganz ohne Sport ist leider nicht drin.

Was ist Low Carb?

Low Carb ist als Ernährungsweise recht verbreitet und kommt bei verschiedenen Diät-Konzepten zur Anwendung. Allgemein geht es darum, weniger Kohlenhydrate zu essen. Dadurch nimmst Du ab und ernährst Dich gesund und bewusst. Erfunden haben Low Carb übrigens die Amerikaner.

Was sollte man bei Low Carb nicht essen?

Kohlenhydrate sind tabu. Zumindest fast, denn meist wird bei Low Carb nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Wichtig ist, verschiedene energiereiche Dickmacher vom Speiseplan zu streichen. Tabu sind bei Low Carb aber beispielsweise industrielle Produkte, wie paniertes Fleisch oder Frikadellen. Beim Obst und Gemüse solltest Du unter anderem auf Mais, Bananen, Trockenobst oder Weintrauben verzichten. Auch Nudeln, Reis und Weizenmehl werden vom Speiseplan gestrichen.

Wie funktioniert Low Carb am besten?

Du kennst bestimmt viele Diäten, bei denen Du hungern, Kalorien zählen oder teure Produkte kaufen musst. Beim Low Carb klappt das deutlich einfacher. Halte Dich einfach an das Grundprinzip und iss weniger Kohlenhydrate. Dafür schaffst Du mit Eiweiß und gesunden Fetten einen Ausgleich. Ganz einfach.

Wie viele Kohlenhydrate darf man bei Low Carb zu sich nehmen?

Hierfür gibt es keine ganz genaue Vorgabe. Noch dazu gibt es beim Low Carb unterschiedliche Ansätze. Reduziere die Kohlenhydrate auf mindestens 150 Gramm pro Tag. Je nach Low-Carb-Variante schwankt die empfohlene Menge zwischen 50 und 150 Gramm Kohlenhydraten. Dabei musst Du Dein Alter, Deine Größe und auch Dein Gewicht miteinbeziehen. Die Frage ist auch, wie viel Sport zu treibst. Wessen Schweinehund ein wenig größer ist, sollte weniger Kohlenhydrate essen. Treibst Du schon recht viel Sport, dann darf es auch etwas mehr von den Kohlenhydraten sein.

Kann man mit Low Carb wirklich abnehmen?

Natürlich, und zwar sehr gut. Wichtig ist aber, den Unterschied zwischen den besagten guten und schlechten Kohlenhydraten zu erkennen. Lasse schlechte Kohlenhydrate weg und ersetze sie gegen andere Energielieferanten. Das bringt die Pfunde zum Purzeln. Stecke Dir aber stets realistische Ziele und passe Deine Ernährung an Deine Energiebilanz an.

Was passiert bei Low Carb im Körper?

Dass er weniger Kohlenhydrate bekommt, bleibt Deinem Körper nicht verborgen. Wissenschaftler der Harvard-Universität haben herausgefunden, dass das sogar recht nützlich ist. Der Körper kann besser mit weniger Kohlenhydraten als mit weniger Fett umgehen. Auf diese Weise bleibt der Blutzuckerspiegel stabil, Heißhunger bleibt aus und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs sinkt. Glukose verlangt der Körper aber trotzdem. Er ist aber recht clever. Dein Körper bedient sich der verbliebenen Makronährstoffen (also Fetten und Proteinen) und verstoffwechselt diese. Somit kann trotzdem Glukose hergestellt werden, auch wenn es an Kohlenhydraten fehlt.

Ist Low Carb auch für Vegetarier oder Veganer geeignet?

Ja, das ist natürlich problemlos möglich. Auch mit einer fleischlosen Ernährung kannst Du Low Carb essen. Du verzichtest auf Kohlenhydrate und ersetzt sie mit eiweißhaltigen und fettreichen Lebensmitteln. In diesem Fall würden wir Dir Milchprodukte, Eier und Käse empfehlen. Bist Du dagegen Veganer, dann setzt Du auf die pflanzlichen Eiweißproduzenten.

Tipp: Die-Atkins Diät eignet sich weniger für Vegetarier und Veganer. Hier würdest Du auch auf Tofu, Grünkern oder Obst verzichten. Eine Alternative wäre für Dich die Paleo-Ernährung.

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