Kurkuma und Golden Milk – wie gesund ist das Trendgetränk?

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Kaum ein Gewürz wird so gehypt wie Kurkuma, die Wurzel, die eigentlich gar keine ist. Und als geheimnisvolle Goldene Milch, die schon lange aus keinem repräsentativen Instagram-Feed mehr wegzudenken ist, wird Kurkuma aktuell so sehr gefeiert, dass es an der Zeit ist, den Hype mal unter die Lupe zu nehmen. 

 

Was ist Kurkuma?

Kurkuma, manchmal auch Gelbwurzel oder Gelber Ingwer genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Wie beim bekanntesten Vertreter der Familie (und das ist, wer hätte es gedacht, der Ingwer selbst) wird hauptsächlich das Rhizom der Pflanze verwendet. Anders als oft behauptet und obwohl es meist unterirdisch wächst, ist das Rhizom nicht die eigentliche Wurzel der Pflanze. Es dient vielmehr der Vermehrung und als Speicher für wichtige Nährstoffe. 

Das Rhizom kann frisch oder getrocknet verwendet werden. Hierzulande kennt man es vor allen Dingen als wesentlichen Bestandteil von Currypulver und – als bezahlbare Alternative zum ‚roten Gold‘, dem teuren Safran – zum Würzen und Färben von Reisgerichten. In letzter Zeit steht allerdings die angeblich heilende Wirkung der Pflanze im Fokus. Was es damit auf sich hat? Später mehr.

 

Woher stammt Kurkuma eigentlich?

Um optimal zu gedeihen braucht Kurkuma ein sonniges, heißes Klima und einen feuchten Boden. In den tropischen Regionen Südostasiens findet die Pflanze beides. Rund 80 Prozent der weltweit angebauten Kurkumapflanzen stammt aus Indien und wird auch direkt dort verwendet, der Rest wird exportiert. Weitere asiatische Anbauländer sind Indonesien, Thailand, Sri Lanka und China, doch auch Peru und Australien gehören zu den Exportländern von Kurkuma.

 

Wie gesund ist Kurkuma?

Kurkuma enthält neben Inhaltsstoffen wie Eiweiß, Zucker und Harz besonders viele ätherische Öle. In der Naturheilkunde und besonders der Aromatherapie wird diesen eine heilsame Wirkung zugesprochen. Wenn es um Kurkuma als mögliche Wunderpflanze geht, gilt aber das geschmack- und farbgebende Curcumin als hauptsächlicher Wirkstoff.

Das Polyphenol ist also der Grund für die heilenden Kräfte, die der Gelbwurzel nachgesagt werden: Sie soll angeblich vergleichbar schmerzstillend wirken wie gängige Schmerzmittel aus der Apotheke, vor Demenz und Herzkrankheiten schützen und gegen Arthrose helfen. Als Antioxidans und Entzündungshemmer soll die Pflanze den Prozess der Alterung verlangsamen und unter Umständen sogar das Wachstum von Krebszellen unterdrücken. Ist Kurkuma etwa ein wahrgewordener Albtraum der Pharmaindustrie echtes Wundermittel? 🤔

Ob die Wirksamkeit von Kurkuma tatsächlich so weit geht, ist nicht zweifelsfrei erwiesen. Selbst wissenschaftliche Studien finden oft unter unrealistischen Bedingungen statt und sollten darum immer hinterfragt werden. Und bei ernsthaften Erkrankungen sollte grundsätzlich ein Arzt zurate gezogen werden. Gegen Kurkuma als Teil einer ausgewogenen Ernährung ist aber nichts einzuwenden – im Gegenteil:

  • Als wissenschaftlich gesichert gilt die verdauungsfördernde Wirkung des Rhizoms. Seine Inhaltsstoffe regen auch in den üblichen Mengen die Produktion von Magensäften an und wirken entkrampfend. Und selbst im Deutschen Arzneibuch wird Kurkuma als pflanzliche Arznei aufgeführt.
  • In großen Teilen Asiens hat Kurkuma als Heilpflanze Tradition und wird dort schon seit über 3000 Jahren zur Stärkung des Immunsystems und als Mittel gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Schmerzen eingesetzt. 
  • Innerhalb der Lehre des Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst, gilt Kurkuma als eines der ‚heißen‘ Gewürze. Diese sollen den Körper reinigen, entgiften und ihm neue Energie schenken. 

Wissenschaftlich lässt sich das schwer belegen, doch vielleicht kennst Du Ähnliches schon vom verwandten Ingwer: Als Tee, Shot oder Gewürz scheint dieser von innen zu wärmen und Körper und Geist anzuregen. Im Vergleich zu Ingwer schmeckt Kurkuma allerdings nicht so scharf, sondern mild-würzig.

 

Und wie war das mit der Golden Milk?

Über die hochgelobte medizinische Wirksamkeit von Kurkuma streitet sich die Wissenschaft zwar noch, doch viele Menschen sind längst von den Superkräften der Pflanze überzeugt und schwören gerade im Winter auf sie als Immunbooster. Wir bei SHEKO finden Kurkuma aber vor allem richtig lecker. Und zwar so lecker, dass wir ihr einen eigenen Shake gewidmet haben. 

Aber zurück Golden Milk. Hinter dem Hashtag #goldenmilk (schon mehr als 150.000 Beiträge bei Instagram, hallo!) verbirgt sich ein leuchtend goldgelbes – und damit natürlich sowas von instagramtaugliches – Getränk aus (Pflanzen-)Milch und verschiedenen Gewürzen, allen voran selbstverständlich Kurkuma. Goldene Milch, oder Kurkuma Latte, wie sie auch genannt wird, wird meist warm getrunken und ist als Wachmacher für viele sogar schon zum Ersatz für den morgendlichen Kaffee geworden. 

Mit frischer Kurkuma ist die Zubereitung relativ aufwändig und dank der intensiven Farbe könnte es sein, dass Deine Küche im Anschluss aussieht, als hättest Du Pikachu etwas Schlimmes angetan. Mit unserem Kurkuma-Proteinpulver ist das Rezept für Goldene Milch allerdings in unter fünf Minuten zubereitet. Ganz ohne Zucker, dafür aber mit einer Extraportion Eiweiß und allen weiteren wichtigen Nährstoffen wird die Golden Milk so vom Hype-Getränk zum echten Mahlzeitenersatz. 

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