Faszien trainieren mit Faszienrolle

Deine Faszien: Wir verraten Dir, was sie für Dich tun und was Du im Gegenzug für sie tun solltest!

Lesezeit: 4 Minuten

Gib es zu: Du hast doch eine Faszienrolle zu Hause! Also mindestens eine. Jaaaa, schon gut, wir haben auch welche. Die Faszienrolle strafft die Haut, löst Verspannungen, verbessert die Beweglichkeit, macht Cellulite weg. Heißt es. Aber ist das auch wirklich so? Oder sind wir da vielleicht einer supercleveren Marketing-Fake-News aufgesessen? Wie Faszienrollen wirken, was Faszien überhaupt sind und was herrlich cremige Vanille und superfruchtige Erdbeere mit Faszienpflege zu tun haben – das alles erfährst Du jetzt.

 

Feste Beziehung: Du und Deine Faszien, untrennbar verbunden

„Faszien“ ist tatsächlich nur der Oberbegriff für ganz unterschiedliche Bindegewebsarten, die zusammengenommen sehr viel für Dich tun. Beispielsweise Deine Organe wunderbar zusammenzuhalten und zu schützen. Obwohl es verschiedene Definitionen der Faszien gibt (weitläufigere und enger gefasste), so hat sich doch folgende Dreigliederung eingebürgert:

Die oberflächlichen Faszien

Die oberflächlichen Faszien sind Teil des Unterhautgewebes und setzen sich aus lockerem Fett- und Bindegewebe zusammen. „Locker“ heißt: prima Speicherplatz für Wasser und Fett, tolles Aktionsgebiet für Lymphe, Nerven und Blutgefäße. Aber aufgrund der hohen Gewebe-Flexibilität eben leider auch anfällig für leicht sichtbare Hautdellen bis hin zur echt undankbaren Cellulite.

Die tiefen Faszien

Die tiefen Faszien sind unflexibler und fester als die oberflächlichen Faszien, weil sie aus dichtem Bindegewebe mit hoher Zugbelastbarkeit bestehen (Kollagenfasern). Als Gewebenetzwerk mit vielen Gesichtern umgeben und durchziehen die tiefen Faszien sowohl Muskeln und Gelenke als auch Gefäße und Nerven.

Die viszeralen Faszien

„Viszeral“ bedeutet so viel wie „bei den Eingeweiden“ (by the way: Lies doch auch mal unseren Blogbeitrag zum Thema Gesunder Darm). Die viszeralen Faszien umgeben die inneren Organe und „verpacken“ sie sozusagen. Damit haben sie vor allem eine Schutzfunktion und – wenn man so will – auch Ordnungs- oder Trennfunktion. Funktionell gesehen ist übrigens auch unser Gehirn von einer viszeralen Faszie umgeben: nämlich von der Hirnhaut (hier bezweifeln wir aber ernsthaft den Benefit einer Faszienrolle).

 

Welche Aufgaben übernehmen Faszien im Allgemeinen und Speziellen?

Das ist ein Riesenkapitel. Da man sowohl das lockere Unterhaut-Bindegewebe als auch die festen Gelenkkapseln getrost als Faszien bezeichnen kann, ohne dafür von Medizinern gleich vom Hof gejagt zu werden, kannst du dir vorstellen, dass alle Faszien zusammen in unserem Körper unzählige Aufgaben übernehmen.

Deshalb ist die folgende To-Do-Liste auch nur ein kleiner Auszug aus der Faszien-Arbeitswoche:

  • Fett und Wasser speichern.
  • Alternatives Kommunikations-Web bilden (neben den Nervenbahnen).
  • Kraftübertragung zwischen Muskeln unterstützen und die korrekte Bewegungsführung mitorganisieren.
  • Organe schützen und in ihrer Position stabilisieren.
  • Temperatur- oder Druckveränderungen erfassen und dem Gehirn mitteilen.
  • Abbau- und Aufbauaktivitäten des Stoffwechsels unterstützen.

 

Wodurch verkleben Faszien? (Ja, das Glue-Problem geht so gut wie jeden an)

Trinkst Du denn auch genug? Kein Stress, wir wollen jetzt nicht einen auf Mama oder Papa machen. Aber es ist wirklich so: Kaum etwas wirkt sich so positiv auf Deine Gesundheit aus und ist dabei so einfach umzusetzen wie genügend zu trinken. Nicht Bier oder Cola natürlich. Sondern schlicht und einfach Wasser. Mindestens zwei Liter solltest Du gleichmäßig über den Tag verteilt trinken – an heißen Tagen auch mal mehr.

Unter anderem deshalb, weil eine gute Wasserzufuhr auch extrem wichtig für die Gesundheit Deiner Faszien ist. Umgekehrt gilt nämlich: Ohne genügend Flüssigkeitszufuhr wächst das Risiko, dass Deine Faszien mehr und mehr verkleben. Zusätzlich können auch Bewegungsmangel, sportliche Überlastungen, eine einseitige Haltung, eine unausgewogene Ernährung oder hormonelle Schieflagen (Stresshormone!) Deinen Faszien ordentlich zusetzen und verklebte Faszien begünstigen.

Mögliche Folgen geschädigter und verklebter Faszien sind Schmerzen und Entzündungssymptome in den verschiedensten Körperregionen – häufig an Gelenken, den Schultern und am Rücken, aber auch an Muskeln, Knochen oder sogar im Bauchraum. Die schlechte Nachricht: In unserer Studier- und Arbeitsrealität mit dem vielen Sitzen, dem Kantinenessen und dem Stresshormone-fördernden Alltag ist fast niemand mehr vor Faszienverklebungen gefeit. Die tolle Nachricht: Auch mit Deinem Office-Job kannst Du selbst so einiges gegen verklebte Faszien tun, wie wir Dir gleich kredenzen werden…

 

Runter von der Couch: Mit Bewegung zu gesunden Faszien

Du machst bereits viel für eine straffe Haut und für Deine athletische Appearance? Laufen, Work-Outs, Mountainbiking? Hervorragend, denn mit gezielter Bewegung tust Du Deinem Herz-Kreislaufsystem, Deinem Immunsystem, Deinem Hormonhaushalt und Deiner allgemeinen Gemütslage viiieeeel Gutes. Aber auch für Deine Fasziengesundheit und Faszienschönheit (wir finden, dieses Wort sollte es geben) ist Bewegung einer der Hauptschlüssel. Stellt sich natürlich sofort die Frage, welche Sportarten oder Trainingsinhalte besonders gut geeignet zur Faszien-Behandlung sind?

Grundsätzlich darf jede Sport- und Bewegungsform, die auch Deine Faszien ansprechen, ohne sie dauerhaft zu schädigen, als Form der Faszientherapie bezeichnet werden. Denn ein positiver Effekt von Sportarten wie Skating oder Schwimmen ist neben der allgemeinen Muskelbeanspruchung nicht zuletzt die Aktivierung Deines Stoffwechsels. Und diese ist auch für Deine Faszien ein echter Segen: Abfall wird entsorgt, Reparaturprozesse werden gefördert. Alles super.

 

Faszientraining mit der Faszienrolle: Wirkt, wenn Du es richtig machst

Zusätzlich kannst Du Deine Faszien aber auch gezielt trainieren und unterstützen. Womit wir endlich beim Buzzword Faszienrollen gelandet wären. Das tägliche Training mit verschiedenen Faszienrollen kann bestehende Verklebungen lösen, neuen Verklebungen entgegenwirken und eine schnellere Regeneration von gestresstem Fasziengewebe anregen.

Faszien verklebt? Hole Dir zur korrekten Anwendung von Faszienrollen am besten den fachkundigen Rat eines Physiotherapeuten mit Erfahrung in der Faszientherapie. Und beachte beim Training die folgenden wichtigen Punkte:

  • Grundregel zum Faszientraining: Besser öfter und relativ kurz als selten und lang.
  • Wende die Faszienrolle auf alle Fälle regelmäßig an (am besten täglich – für einige Minuten).
  • Entwickle ein Gespür für die richtige Intensität: Etwas Druck und ein leichter Schmerz sind normal, stärkerer und anhaltender Schmerz natürlich nicht.
  • Wende Dich bei Problemen (wie stärkeren Schmerzen) an einen Arzt und lass Dich dort auch über Alternativen zum Faszientraining beraten (z.B. Physiotherapie, Yoga, Dehnübungen).

 

Mit ausgewogener Ernährung zur Fasziengesundheit (bis ins hohe Alter)

Eine gute Ernährung ist der Treibstoff für Dein Wohlbefinden, Deine Fitness, Dein Aussehen und insgesamt für Deine gute Gesundheit. Klar, dass auch Deine Faszien sowohl in ihrer Elastizität und Festigkeit als auch in ihrer Leistungsfähigkeit richtig fett von einer guten Ernährung profitieren. Was aber heißt „gut“?

„Gut“ bedeutet vor allem: ausgewogen! Ob Du nun gerne Fisch und Fleisch isst, ob Du vegetarisch oder vegan lebst: Durch eine Mischkost mit viel Gemüse, mit Hülsenfrüchten, Obst, Nüssen und Vollkornprodukten legst Du eine wichtige Basis für gesunde Faszien, für eine gute Allgemeingesundheit und ein frisches Aussehen. Unsere Tipps zur erfolgreichen Ernährungsumstellung findest übrigens im Artikel zur Ernährungsumstellung.

Neben Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Spurenelementen gehören unbedingt auch hochwertige Proteine auf Deinen täglichen Speiseplan. Denn die Proteine (Eiweiße) sind unverzichtbar für den Aufbau, Erhalt und die Reparatur von Muskeln und Bindegewebe. Mit unseren SHEKO Shakes machst Du nicht nur die ausreichende Versorgung mit hochwertigem Molkeprotein klar. Du machst das auch noch sehr lecker: Denn der SHEKO Shake ist Dein Dessert des Tages – nur eben in gesund.

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