Fasten – radikale Auszeit für den Körper

Lesezeit: 4 Minuten

Eigentlich zucken wir alle bei dem Wort Fasten erstmal irgendwie zusammen, oder? Streng aus dem religiösen Ursprung definiert bedeutet es nämlich wirklich: nichts, nichts und wieder nichts zu essen. Seriously?? Mittlerweile haben sich auch noch verschiedene Methoden des Fastens entwickelt – nicht mehr nur, um sich in religiöser Enthaltsamkeit zu üben, sondern vielmehr um dem Körper eine Auszeit zu gönnen, zu entschlacken und vielleicht auch, um eine Ernährungsumstellung vorzubereiten. Genug Gründe also, sich das mit dem “nix essen” doch noch mal genauer anzuschauen, okay?

 

Was passiert, wenn nichts mehr passiert – warum Fasten?

Auch wenn es ganz verschiedene Methoden des Fastens gibt, so haben sie eines alle gleich: Der Körper wird erstmal mit einer radikalen Umstellung konfrontiert. Stell Dir das einfach vor wie wenn Du an einem Tag mit 35°C Außentemperatur aus dem klimatisierten Auto aussteigst. Oder mit selbigen gegen eine Wand fährst. Klingt hart? Ist es auch – sorry. Dein Körper war sich bis jetzt noch seiner Sache sehr sicher: “Melde Hunger – bekomme Essen” – so oder so ähnlich läuft es ja in der Regel nun mal. Nun wird also etwas weggenommen, eine Gewohnheit gebrochen. Im Körper löst dies zunächst eine Art Notfall aus – jetzt kommt es darauf an, wie Du mit diesem Alarm umgehst. Gesundes Fasten bedeutet nämlich, diese Signale wahrzunehmen, aber gelassen und strukturiert darauf zu reagieren. Wenn Du jetzt die Nerven behältst und über die ersten schwierigen Tage einer jeden Fastenkur hinweg kommst, stellen sich die ersten positiven Effekte ein.

 

Welche Fastenarten gibt es?

Jedem das Seine: Je nach Zweck oder Zielstellung gibt es verschiedene Arten des Fastens. Wichtig ist auch, wieviel Masochismus Disziplin in dir steckt, um die vorgeschriebenen Hungerzeiten durchzustehen. In diesem Blogartikel unterscheiden wir zwischen den Fastenarten: Wasserfasten, Intervallfasten, Basenfasten, Saftfasten, Suppenfasten und Leberfasten.

 

Wasserfasten

Wasser mit Zitrone ist erlaubt beim Wasserfasten

Fangen wir gleich mit der Hardcore-Variante an: Wasserfasten wird auch Nullfasten genannt – außer Wasser oder Tee gibt es über einen begrenzten Zeitraum tatsächlich nichts! Üblicherweise beginnt man diese auch als Heilfasten bekannte Kur mit einer Darmreinigung. Lass uns das hier bitte nicht weiter ausführen 😜 Anschließend folgt eine ein- bis zweiwöchige Phase, in der man außer Wasser oder Tee nichts zu sich nimmt. Beendet wird das Wasserfasten mit einem langsamen Wiederaufbau einer normalen Ernährung, was nicht selten auch als Start für eine Ernährungsumstellung genutzt wird.

 

Intervallfasten

Beim Intervallfasten und auch beim intermittierenden Fasten wechseln sich Fasten und Nicht-Fasten in festen Routinen ab. Dazu gehören beispielsweise das 16-8 Fasten oder das 5/2 Fasten, was soviel bedeutet wie 16 Stunden oder 2 Tage fasten, gefolgt von 8 Stunden oder 5 Tagen Futtern was geht. “Fasten” ist hier auch nicht mehr so streng wie beim Wasserfasten, eher wird die Kalorienzufuhr massiv (auf etwa 500 – 600 kcal) reduziert. Ob dieses Teilzeitfasten etwas für Dich ist oder nicht, kannst Du in unserem Artikel über intermittierendes Fasten nochmal genauer überprüfen.

 

Basenfasten

Beim Basenfasten geht es darum, die Ernährung hauptsächlich auf basische Lebensmittel zu stützen und säurebildende vom Speiseplan zu streichen. Dies bedeutet im Klartext, auf tierische Produkte gänzlich zu verzichten und auch Alkohol, Kaffee und alles Süße zu meiden. Say what? Als Wiedergutmachung darfst Du beim Basenfasten jede Menge Kartoffeln, Kräuter, Keimlinge und Pilze sowie Trockenobst oder Nüsse essen. Hm, lecker.

Der Effekt des Basenfastens wird in diversen Erfahrungsberichten dann aber heaven-on-earth-artig beschrieben. Es soll Allergien mildern, Infekte verringern, Migräne und Akne verbessern sowie PMS verhindern. Klingt ja nicht so verkehrt.

Gemuese beim Basenfasten

 

Saftfasten

Beim Saftfasten geht es im Wesentlichen darum, den Körper durch ausschließliche Flüssigkeitszufuhr zu entlasten. Dafür wird alles entsaftet, was bei 3 nicht auf dem Baum ist – quasi. Im Ernst – Obstsäfte, Gemüsesäfte, Gemüsebrühe und Kräutertees stehen hauptsächlich auf dem Speiseplan – Kauen wird überflüssig. Die eben genannten Säfte enthalten natürlich Nährstoffe, auch Kohlenhydrate, der Körper fällt also nicht wirklich in einen Fastenstoffwechsel und durch die enthaltenen Fruchtzucker wird der Blutzuckerspiegel in die Höhe getrieben.

 

Suppenfasten (Souping)

Das Suppenfasten folgt ähnlich wie das Saftfasten der Idee, nur Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. Während aber beim Entsaften die Ballaststoffe der Nahrungsmittel als Abfall zurückbleiben, sind diese in Suppen weiterhin enthalten, was den Fettstoffwechsel ankurbeln soll. Außerdem werden beim Suppenfasten eher Gemüsesorten verwendet, die tendenziell weniger Zucker als Obst enthalten und somit kalorienärmer daherkommen.

 

Leberfasten

Last but not least soll hier noch das Leberfasten erwähnt werden. Diese Art des Fastens wird vor allem bei bestehender Fettleber in Betracht gezogen. Auslöser dafür kann schon ein ausschweifendes Studentenleben sein, eher aber unausgegliche Ernährung oder zu viel Alkohol. Beim Leberfasten werden zum einen die Kalorien stark reduziert und zum anderen wird auf frisches Obst und Gemüse sowie eiweißreiche Nahrungsmittel geachtet. Kohlenhydrate werden ebenfalls stark reduziert. Für das Leberfasten werden spezielle Shakes angeboten, die die Mahlzeiten teilweise oder komplett ergänzen.

 

Welches Fasten ist das beste?

Fasten oder nicht Fasten – das ist hier die Frage! Gesundes Fasten hat eine Menge Vorteile, sollte aber auch immer mit Vorsicht und Vernunft betrieben werden. Auch Deine Erwartungshaltung solltest Du realistisch ausloten. Beim Fasten wird erstmal tatsächlich viel Gewicht abgebaut, weil man dem Körper ja wirklich kaum noch etwas zuführt. Diese “Notlage” führt aber auch zum dem typischen Jojo-Effekt: im worst case ist hinterher mehr Speck auf den Rippen als vorher. Wichtiger ist beim Fasten tatsächlich die Pause für Deinen Stoffwechsel – down to earth – der gesundheitliche Effekt ist einen Test durchaus wert! Daher solltest Du auf dein Gefühl achten und für Dich selbst die passende Fastenart herausfinden

Oder vielleicht steigst Du auch erstmal ganz easy ein? Unser Fasten-für-Beginner-Vorschlag wäre ja, eine oder vielleicht zwei Mahlzeiten mit einem SHEKO-Shake zu ersetzen. Trotz wenig Kalorien liefert der viel hochwertiges Eiweiß, Vitamine und andere wertvolle Nährstoffe und dient als vollwertiger Mahlzeitersatz. Und ganz ehrlich: Wer braucht schon Disziplin, wenn’s Schokoshakes gibt?

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