Ausgewogene Ernährung: Basics, Regeln und Umsetzung

Lesezeit: 14 Minuten

Hast Du Dir eigentlich schon einmal wirklich Gedanken über Deine Ernährung gemacht? Nicht immer bleibt Zeit, regelmäßig und frisch zu kochen, um sich gesund zu ernähren. Es gibt genügend Alternativen, damit Du nicht hungern musst. Du bist dann zwar satt, aber hat Dein Körper wirklich bekommen, was er braucht? Genau darum soll es im Folgenden gehen. Damit Dein Körper mit allen benötigten Nährstoffen versorgt wird, musst Du Dich ausgewogen ernähren. Keine Angst, Du musst dabei auf nichts verzichten, sondern wirst neue, gesunde Lebensmittel entdecken und Vielfalt und Genuss erleben.

So ist eine ausgewogene Ernährung aufgebaut

Sich ausgewogen ernähren steht für eine gesunde Ernährung. Diese sollte alle benötigten Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten und aus saisonalen und regionalen Produkten aufgebaut sein.

Ernährungspyramide für eine Ernährungsumstellung und ausgewogene Ernährung
Ernährungspyramide für eine Ernährungsumstellung und ausgewogene Ernährung

Die Basis einer gesunden Ernährung kommt aus der Flasche. Du bekommst es immer wieder zu hören: Du trinkst zu wenig. Dein Körper braucht etwa 1,5 Liter Flüssigkeit täglich. Am besten trinkst Du Mineralwasser. Das Wasser aus deutschen Wasserhähnen ist von guter Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Auch der Kaffee im Büro ist natürlich Flüssigkeit. Besser ist aber ungezuckerter Tee. Wer sich ausgewogen ernähren will, darf nicht auf Obst und Gemüse verzichten. Die WHO macht klare Angaben: fünfmal am Tag solltest Du zu Obst und Gemüse greifen. Zugegeben, das ist oft nicht zu schaffen. Aber auch Säfte oder gekochtes Gemüse und Obst zählen dazu. Ein wichtiger Baustein einer ausgewogenen Ernährung sind Ballaststoffe. Täglich wird von etwa 30 Gramm ausgegangen. Dies gelingt Dir am leichtesten, wenn Du Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis isst, am besten vier Portionen am Tag. Machst Du viel Sport, sind fünf Portionen ideal.

Tipp: Tausche einfach Produkte aus Weißmehl gegen Vollkorn-Varianten aus.

Jeden Tag Burger, Döner, Pizza oder Currywurst? Falsch, denn Fleisch und Fisch gehören nur ein bis zweimal wöchentlich auf den ausgewogenen Speiseplan. Was Du dagegen viel öfters essen solltest, sind Milchprodukte. Dein Körper braucht Kalzium. Daher empfehlen die Experten von der Weltgesundheitsorganisation zweimal täglich Milch, Quark oder Joghurt und mindestens einmal Käse zu essen.

Tipp: Achte bei den Milchprodukten auf die mageren Varianten. Diese besitzen zwar weniger Kalorien, aber genauso viel Kalzium wie die fettreichen Lebensmittel.

Wenn wir von ausgewogener Ernährung reden, meinen wir ganz sicher keine Schokoriegel, Gummibären oder Chips. Generell darauf verzichten musst Du nicht. Essen soll Spaß machen und wir reden hier nicht von einer strengen Diät. Mehr als einmal täglich sollte aber nicht in die Naschkiste gegriffen werden, genascht werden sollte nur in Maßen.

Wir bei SHEKO haben uns schon länger Gedanken über eine ausgewogene Ernährung gemacht und uns überlegt, wie wir diese unterstützen können. Das Ergebnis ist unser SHEKO Shake, der den Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, ein gesunder Sattmacher ist und in vielen Varianten erhältlich Abwechslung verspricht.

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Warum eine ausgewogene Ernährung wichtig ist

Was es Dir bringt, Dich von nun an ausgewogen zu ernähren, wirst Du bald selber spüren. Vielleicht kennst Du den Ausspruch: Jeder ist, was er isst. Das stimmt wirklich, denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung macht nicht nur eine gute Figur, sie bringt auch Deinen Körper in Form. Wer sich gesund ernährt, fühlt sich fit, wird selten krank, sieht gut aus und hat noch bessere Laune. Eigentlich ist eine ausgewogene Ernährung das Geheimrezept, auf das Du schon lange gewartet hast. Probiere es aus!

Darum ist ausgewogene Ernährung so wichtig:

  • Eine ausgewogene Ernährung steigert die Lebensqualität.
  • Wer sich bewusst ernährt, kräftigt sein Immunsystem und hat mehr Energie.
  • Eine gesunde Ernährung lässt die Pfunde purzeln. Diäten brauchst Du nicht mehr.
  • Fast Food macht träge und dick. Ausgewogen zu essen, beugt Mangelerscheinungen vor.
  • Eine ausgewogene Ernährung macht Spaß und weckt die Freude am Kochen und Essen.
  • Du bist fitter und ausgeglichener, kannst besser schlafen und am Tag mehr leisten.

Wusstest Du schon? Ärzte sind der Ansicht, dass etwa 70 Prozent aller Krankheiten mit einer falschen und ungesunden Ernährung zusammenhängen.

Eine ausgewogene Ernährung ist besonders wichtig, um das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Diabetes zu senken.

10 Tipps für eine ausgewogene Ernährung

  1. Iss möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel.
  2. Bringe viel Abwechslung auf den Tisch.
  3. Greife bei Brot, Pasta und Reis zu Vollkornprodukten.
  4. Versuche, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen.
  5. Trinke etwa 1,5 Liter Mineralwasser oder ungesüßten Tee.
  6. Verwende keine Light-Produkte.
  7. Kaufe Obst und Gemüse nach Saison.
  8. Kaufe Obst und Gemüse aus der Region.
  9. Nimm Dir Zeit zum Essen.
  10. Verschaffe Dir ausreichend Bewegung.

So funktioniert die ausgewogene Ernährung

Du willst gesünder leben? Dann starte jetzt voll durch und beginne mit einer ausgewogenen Ernährung. Du weißt nicht, wo Du anfangen sollst? Dann schlagen wir vor, genehmige Dir einen leckeren SHEKO Shake als Einstieg, denn damit machst Du garantiert alles richtig. Die ausgewogene Zusammensetzung an Inhaltsstoffen macht satt und schafft es sogar, eine vollwertige Mahlzeit zu ersetzen.

Du willst gesünder leben und besser essen? Super, dann ist es an der Zeit, Deine Ernährung umzustellen und von den Vorteilen einer bewussten Ernährung zu profitieren. Eine ausgewogene Ernährung ist in aller Munde, lässt sich aber für Dich ohne konkrete Ansätze nur schwer umsetzen? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Dir eine Art Nothilfe-Plan aufgestellt. Die folgenden Regeln können dazu dienen, eine ausgewogene Ernährung für Dich zu definieren und entsprechend umzusetzen.

Ausgewogen = abwechslungsreich

Du hast bestimmt schon von sogenannten Superfoods gehört. Diese Lebensmittel stecken voller Vitamine und Nährstoffe. Eine ausgewogene Ernährung schließt aber keine Nahrungsmittel aus. Es kommt lediglich auf das richtige Verhältnis an.

Wusstest Du schon? Bisher hat man kein einziges Lebensmittel gefunden, welches alle vom Körper benötigten Nährstoffe liefern kann.

Ausgewogen heißt also in erster Linie: Bringe Abwechslung auf den Tisch. Alle Lebensmittelgruppen sollten berücksichtigt werden, also Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Getreide usw. Auch innerhalb dieser Obergruppen ist auf Abwechslung zu setzen. Eine prima Möglichkeit, auf Vielfalt zu achten, ist der saisonale Einkauf. Obst und Gemüse, das gerade bei uns wächst, bringt alle Vitamine und Nährstoffe mit, da es frisch geerntet in die Geschäfte kommt und nicht erst lange Transportwege auf sich nehmen muss.   

Obst und kein Ende

Erinnere Dich: fünfmal täglich sollen Obst und Gemüse gegessen werden. Optimal sind drei Portionen Gemüse und zweimal Obst. Damit machen Obst und Gemüse den größten Anteil an Deiner täglichen Ernährung aus. Viele werden hier sicher umdenken müssen. Das Salatblatt auf dem Burger reicht leider nicht aus. Versuche einfach, Obst und Gemüse in Deine Ernährung zu schmuggeln, dann fällt die Umstellung leichter. Im Müsli schmecken Beeren und Bananen. Du magst kein Müsli? Dann mische SHEKO Pulver in Deine Haferflocken. Vielleicht unseren Bestseller Erdbeere?

Tipp: Auch Nüsse oder Trockenfrüchte werden zur täglichen Obst- und Gemüseration gezählt.

Zucker ade

Zucker ist fies, schadet den Zähnen und der Gesundheit. Das Blöde, Zucker ist überall. Auch wenn Du Dich bemühst, darauf zu verzichten. In verarbeiteten Lebensmitteln kommt er garantiert in zu hohem Maße vor. Zuckerfallen sind Fruchtjoghurt, Pizzen, Ketchup oder Dressings. Wenn Du frisch kochst, weißt Du, was drin ist und kannst Zucker bewusst reduzieren.

Fett aber gesund

Fette haben in einer ausgewogenen Ernährung nichts verloren? Nicht unbedingt, denn es gibt tatsächlich auch gesunde Fette, die der Körper braucht. In Nüssen oder Pflanzenölen stecken wertvolle ungesättigte pflanzliche Fettsäuren. Rapsöl oder Leinöl sind besonders gesund und liefern viel Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E.

Essen – aber richtig

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist nicht nur wichtig, was Du isst, sondern auch Dein Essverhalten solltest Du unter die Lupe nehmen. Nimm Dir Zeit für die Mahlzeiten und führe am besten feste Zeiten ein. Richte das Essen appetitlich an und esse langsam und mit Genuss.

Tipp: Erst etwa eine Viertelstunde nach Beginn einer Mahlzeit merkst Du, ob Du satt bist.

Bewusst zu essen heißt nicht, das Essen hinunterzuschlingen. Gewöhne Dir an, die Nahrung gut zu kauen. Am besten etwa 35 Mal. Dies entlastet die Verdauung und macht das Essen bekömmlicher. Am besten sensibilisierst Du Dich für eine bewusste Ernährung, wenn der Fernseher aus bleibt und auch das Handy beim Essen Funkstille hat.

Leckere Rezeptideen für Deine gesunde Ernährung

Es gibt natürlich eine Vielzahl an Rezeptideen, die eine ausgewogene Ernährung fördern und unterstützen, Abwechslung auf den Tisch bringen und richtig lecker schmecken. Als kleine Anregung möchten wir Dir ein SHEKO Rezept vorstellen, was auch Naschkatzen garantiert zufriedenstellt.

Bananen-Protein-Brot

Eine ausgewogene Ernährung ist leicht als gedacht, denn heute gibt es etwas Süßes. Unser Bananen-Protein-Brot kommt ohne ungesunden Haushaltszucker aus. Die Süße holen wir uns aus der Frucht. Durch die Zugabe unseres proteinreichen Pulvers bekommt der leckere Snack ausreichend Eiweiß und wichtige Nährstoffe.

Du brauchst folgende Zutaten:

  • 100 g Hafermehl
  • 200 ml Milch mit 1,5 Prozent Fett
  • 75 g SHEKO-Pulver (ideal ist Vanille)  
  • 4 sehr reife Bananen
  • halbes Päckchen Backpulver
  • 1 Ei (Größe M)
  • 15 g Pekannüsse
  • 1 Esslöffel Pflanzenöl
  • 1 Prise Salz

So geht’s:

  • drei Bananen in Stücke schneiden
  • Bananenstücke in eine Rührschüssel geben
  • Milch, Hafermehl, SHEKO, Ei, Salz, Öl und Backpulver dazugeben
  • alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verkneten
  • Teig in eine Kastenform füllen
  • eine Banane in der Länge halbieren
  • Banane auf den Teig legen
  • gehackte Pekannüsse darüber streuen
  • Bananenbrot bei 200 Grad etwa 40 Minuten backen

Ernährungsmythen aufgedeckt

Du hast schon einiges über gesunde Ernährung gehört und fragst Dich nun vielleicht, ob das alles wirklich stimmt. Zuckerrausch, Dinner Cancelling und gesundes Fleisch – der Generation Wikipedia zum Trotz halten sich viele Ernährungsmythen bis heute hartnäckig. Jeder kennt den Mythos vom extrem eisenhaltigen Spinat. Seit rund 90 Jahren lässt der Popeyes Muskeln kugelfischartig anschwellen und Generationen von Kindern angeekelt das Gesicht verziehen. Und das alles nur wegen eines verrutschten Kommas: aus einem eher bescheidenen Eisengehalt von rund 3 mg pro 100 g Spinat wurde so ein – für Gemüse exorbitanter – Wert von über 30 mg Eisen. Auch wenn die Spinatlegende offiziell schon in den 1930er-Jahren aufgedeckt wurde, hält sie sich bis heute wacker.

Einige Ernährungsmythen haben wir gefunden und für Dich aufgedeckt.

Obst braucht kein Limit

Obst ist gesund, das steht fest. Wie immer macht aber die Dosis das Gift: Auch gesunde Lebensmittel kann man überdosieren. Neben Vitaminen, Enzymen und Ballaststoffen enthalten die allermeisten Obstsorten sehr viel Zucker. Und auch wenn man früher glaubte, dass Fruktose gesünder sei als andere Zuckersorten, weiß man heute: Zucker ist Zucker und zu viel davon ganz einfach ungesund – egal, wo er herkommt.

Eier erhöhen den Cholesterinspiegel

Erscheint uns wie ein Mythos aus grauer Vorzeit, hört man aber immer wieder: Eier enthalten viel Cholesterin (stimmt bedingt) und erhöhen somit angeblich den körpereigenen Cholesterinspiegel (stimmt nicht). Das wiederum soll das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Richtig ist: Den allergrößten Anteil des körpereigenen Cholesterins stellt Dein Stoffwechsel selbst her. Überflüssiges Cholesterin wird im Optimalfall einfach ausgeschieden, auch wenn es aus einem Ei kommt. Genetische Faktoren und die übrige Ernährung beeinflussen, wie gut diese Regulierung funktioniert. Weil Eier fast alle lebenswichtigen Nährstoffe enthalten – darunter auch alle essentiellen Aminosäuren, also Proteine – sollten Eier regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Zucker macht high

Legaler Vollrausch durch Zucker? Na gut, das ist vielleicht eine kleine Übertreibung. Aber angeblich gibt Zucker dem Körper einen Energiekick und vertreibt sogar divenhaftes Verhalten hungriger Männer – sagt die Werbung. Eine brandneue Studie zeigt jetzt: Alles nur Ausreden. Weder macht Zucker glücklich, noch wach. Das Gegenteil ist der Fall. Bereits eine halbe Stunde nach dem Konsum macht der Zucker Dich noch müder, als Du es schon vorher warst und weitere 30 Minuten später leidet auch Deine Konzentration. Zum Wachwerden während des Nachmittagstiefs sind ein großes Glas Wasser, ein gesunder Snack oder etwas frische Luft deutlich besser geeignet, als Traubenzucker und Schokoriegel.

Fett macht fett

Jein. Tatsächlich hat Fett vergleichsweise viele Kalorien, zu viel davon kann darum auf Dauer dick und krank machen. Besonders ungesund sind sogenannte Transfette, die zum Beispiel in Frittierfett, in vielen Fertiggerichten und manchen Süßigkeiten stecken. Es gibt aber auch gesunde Fette: Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 sind sogar lebensnotwendig. Gute Quellen sind Nüsse, Leinöl, Eier, fetter Fisch und Avocado. Ein Guacamoletoast mit Räucherlachs und pochiertem Ei ist darum nicht nur instagrammable, sondern auch mega gesund.

Salat ist besonders gesund

Salat ist weniger gesund, als Du vielleicht denkst. Hauptsächlich bestehen Salatblätter nämlich aus Wasser. Der Nährstoffgehalt von Salat ist nicht zuletzt davon abhängig, um welche Sorte es sich handelt und ob die Blätter frisch und knackig sind oder bereits schlaff herabhängen.

Tipp: Am gesündesten sind saisonale Salate aus Deiner Region.

Kohlenhydrate sind Dickmacher

Kohlenhydrate dürfen in der täglichen Ernährung nicht fehlen, denn Dein Körper gewinnt daraus Energie. Nicht alle Kohlenhydrate machen dick. Neben den einfachen Kohlenhydraten, die in Haushaltszucker enthalten sind, gibt es noch komplexe Kohlenhydrate. Diese kommen in Kartoffeln oder Vollkornprodukten vor. Komplexe Kohlenhydrate sind Sattmacher, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Du bist dadurch besser vor Heißhunger geschützt und isst weniger. Nur leicht verdauliche Kohlenhydrate sind Dickmacher, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen.  

Kohlenhydrate sind die besten Sattmacher

Ein Mythos, der von Pasta-Liebhabern in die Welt gesetzt worden sein muss. Tatsächlich gewinnen hier aber wieder mal die Proteine: sobald die körpereigenen Eiweißspeicher in der Muskelmasse gefüllt sind, stellt sich ein Sättigungsgefühl ein. Bei Kohlenhydraten und Fetten ist das anders. Die lagert der Körper fast unbegrenzt ein – in Form von Fettgewebe, als Energiereserve für schlechte Zeiten.

Abendessen nach 18h macht dick

Beim Versuch abzunehmen, lässt Du das Abendessen gerne weg, schließlich macht spätes Essen dick. Oh, wie wir uns wünschen, dieser Mythos wäre wahr! Wie schön wäre eine Welt, in der man bis 17.59 Uhr nach Herzenslust essen könnte, weil die Kalorien erst ab 18.00 Uhr zählen… leider bleibt das ein Wunschtraum und gehört darum in die Liste unserer Ernährungsmythen. Mit dieser Frage haben sich Experten hinreichend befasst. Das Ergebnis: Wichtig ist, was Du isst, nicht wann Du isst. Es zählt am Ende die Energiemenge des gesamten Tages, nicht die Uhrzeit. Dick wirst Du nur dann, wenn Du mehr Kalorien aufgenommen hast, als Du verbrauchst. Was allerdings funktionieren kann ist das sogenannte Dinner Cancelling – oder zu Deutsch: Ohne Abendessen ins Bett. Durch das Weglassen einer ganzen Mahlzeit nimmst Du automatisch weniger Kalorien auf und Dein Körper geht an die Fettreserven.

Es müssen zwei bis drei Liter täglich getrunken werden

Du hast es bereits versucht, bist aber daran gescheitert. Schließlich kann kein Mensch ständig trinken, noch dazu, wenn er überhaupt keinen Durst hat. Die These, dass wir täglich circa 2,5 Liter Flüssigkeit brauchen ist richtig. Diese muss aber nicht ausschließlich aus dem Glas kommen. Eine ganze Menge Flüssigkeit steckt im Essen. Am Ende bleiben etwa 1,5 Liter übrig, welche in Form von Getränken aufgenommen werden sollten.

Der Körper braucht Fleisch

„Der Mensch ist ein Raubtier – würdest Du auch einem Löwen das Fleisch verbieten?“ Als VegetarierIn kennst Du ähnliche Kommentare vielleicht von Familienfeiern, wenn Tante Susi über Schweinemedaillon und Bratensauce wieder einmal anmerkt, wie schrecklich ungesund Dein Fleischverzicht doch sei. Richtig ist: Der menschliche Körper braucht kein Fleisch, wohl aber bestimmte Nährstoffe wie Eisen und Vitamin B12, die vor allem in Fleisch enthalten sind. Echten gesundheitlichen Nutzen bringt allerdings eher ein gutes Stück Bio-Weiderind – für Wurstplatte und Leberkässemmel zählt diese Ausrede nicht. Wenn Du auf Fleisch verzichtest, musst Du darauf achten, die fehlenden Nährstoffe anderweitig zu Dir zu nehmen. Das geht über Eier, Milchprodukte und bestimmte Gemüsesorten, erfordert aber etwas Hintergrundwissen und Planung.

Frühstücksmythen

Lange hielt sich die Ansicht, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Dem einen fällt das leicht, andere haben morgens noch keinen Appetit. Aber muss man überhaupt frühstücken, um fit und gesund zu bleiben?

Menschen sind verschieden – auch bei ihren Frühstücksgewohnheiten: Da gibt es die einen, die beim ersten Weckerklingeln die Augen aufschlagen und gut gelaunt in den Tag starten. Das sind dieselben, die fünf Minuten später singend unter der Dusche stehen und im Anschluss frisch geschnippeltes Obst unter ihr Müsli mischen.Dann gibt es aber auch die anderen, die zehn Mal snoozen und täglich aufs Neue überlegen, ob sie diesen Job wirklich brauchen. Frühstücken ist für diese Menschen ein Fremdwort, keine Zeit, keine Lust, keinen Appetit. Aber ist das wirklich so schlimm, wie es seit vielen Jahren propagiert wird?

Ein reichhaltiges Frühstück schützt weder vor Übergewicht, noch garantiert es eine gute Konzentrationsfähigkeit. Viel wichtiger ist, was gegessen wird und wie viel es über den Tag verteilt ist. Grundsätzlich darf man sich also auf das eigene Gefühl verlassen: Bist Du morgens hungrig, iss, dreht sich Dir schon beim Gedanken ans Essen der Magen um, lass es bleiben. Aber sei auch ehrlich zu Dir selbst: Holst Du das verpasste Frühstück kurz darauf am Schreibtisch doppelt nach? Wenn Du diese Frage regelmäßig mit ‘ja’ beantworten könntest, bist Du eigentlich doch ein Frühstücker – nur eben spät. Nimm Dir für diesen Fall doch einfach etwas Gesundes mit ins Büro.

Morgens wie ein König …

… mittags wie ein Kaiser und abends wie ein Bettelmann – lange wurde so erklärt, Frühstück und Mittagessen seien die wichtigsten Mahlzeiten des Tages. Geht man nach diesem Sprichwort, sollte man morgens also viel essen, mittags ebenfalls eine ordentliche Portion und abends nur sehr wenig. Was aber, wenn das gar nicht mit Deinem Appetit und persönlichen Rhythmus zusammenpasst?

Inzwischen weiß man: Breakfast Skipping ist gar nicht so schlimm, wie früher angenommen. Also keine Sorge, wenn sich Dir morgens schon beim Gedanken an Essen der Magen umdreht. Wieso darunter weder Deine Figur noch Deine Konzentration leiden müssen, verraten wir Dir jetzt.

Breakfast Skipping macht dick

Es stimmt, dass Menschen, die nicht frühstücken, mittags durchschnittlich etwas mehr essen als diejenigen, die morgens gefrühstückt haben. Aber erstens haben die ja auch was aufzuholen, zweitens essen sie zu Mittag dennoch nicht gleich die doppelte Portion. Insgesamt nehmen sie im Schnitt also nicht mehr Kalorien zu sich.

Bestes Gegenbeispiel für diesen Mythos sind die Briten: Ihr typisches Frühstück ist sehr reichhaltig – Bacon, Eier, Baked Beans, Würstchen und Toast dürfen da nicht fehlen. In der Theorie müssten Briten also super schlank sein, stimmt aber gar nicht. Gäbe es eine Europameisterschaft in Adipositas, Großbritannien würde haushoch gewinnen. Entscheidend ist immer noch die Gesamtzahl der Kalorien, die über den Tag aufgenommen werden. Wann das passiert ist nicht so wichtig. Wie Du Deinen täglichen Kalorienbedarf ausrechnest, verraten wir Dir übrigens in unserem Kalorienrechner.

Frühstücken kurbelt den Stoffwechsel an

Diesen Spruch kennst Du vielleicht noch von früher, als Mama Dich nicht ohne Frühstück aus dem Haus lassen wollte. Tatsächlich ist das aber nur die halbe Wahrheit: Das Gehirn braucht Zucker, um ordentlich zu funktionieren. Besonders während des Wachstums ist es darum wichtig, regelmäßig ausreichend zu essen; bei einem ganzen Schul- oder Arbeitstag ohne Essen leidet die Konzentrationsfähigkeit sicherlich.

Ein typisch deutsches Frühstück aus Cerealien oder Brötchen und Marmelade liefert jedoch vor allem leere Kalorien. Der enthaltene Zucker geht zwar schnell ins Blut, ist aber fast ebenso schnell wieder aufgebraucht. Das Gehirn braucht Nachschub, was sich in Müdigkeit und Konzentrationsstörungen äußert – das Gegenteil von dem, was eigentlich erreicht werden soll.

Frühstück fördert die Konzentration

Diesen Spruch kennst Du vielleicht noch von früher, als Mama Dich nicht ohne Frühstück aus dem Haus lassen wollte. Tatsächlich ist das aber nur die halbe Wahrheit: Das Gehirn braucht Zucker, um ordentlich zu funktionieren. Besonders während des Wachstums ist es darum wichtig, regelmäßig ausreichend zu essen; bei einem ganzen Schul- oder Arbeitstag ohne Essen leidet die Konzentrationsfähigkeit sicherlich.

Ein typisch deutsches Frühstück aus Cerealien oder Brötchen und Marmelade liefert jedoch vor allem leere Kalorien. Der enthaltene Zucker geht zwar schnell ins Blut, ist aber fast ebenso schnell wieder aufgebraucht. Das Gehirn braucht Nachschub, was sich in Müdigkeit und Konzentrationsstörungen äußert – das Gegenteil von dem, was eigentlich erreicht werden soll.

Ein optimales Frühstück enthält darum besser langsame Kohlenhydrate als viel Zucker und ist reich an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen. Das sorgt für ein waches Hirn, hält lange satt und vermeidet hungrige Streifzüge durchs Büro, die – seien wir doch mal ehrlich – meist sowieso in ungesundem Snacken enden.

Zusammenfassung & Fazit

Eine ausgewogene Ernährung dient dem Erhalt und der Verbesserung Deiner Gesundheit. Damit alle Vorgänge im Körper ohne Probleme ablaufen, werden Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gebraucht. Der Körper ist darauf angewiesen, dass ihm diese Nährstoffe mit der Nahrung zugeführt werden. Eine ungesunde und einseitige Ernährung führt zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen. Die meisten Erkrankungen des Verdauungssystems haben ihren Ursprung in falscher und unausgewogener Ernährung.

Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich vorteilhaft auf das Gewicht und die verschiedenen Körperfunktionen aus. Du kannst das Konzept am einfachsten umsetzen, wenn Du Dich mit saisonalen und regionalen Produkten versorgst und diese frisch zubereitest. Die wichtigsten Bausteine einer ausgewogenen Ernährung sind ausreichend Flüssigkeit, Obst und Gemüse, Getreide- und Milchprodukte.

FAQ zur ausgewogenen Ernährung

Nun hast Du schon viel über die Grundsätze der Ernährung erfahren und bestimmt längst für Dich selbst festgestellt, ob Du mit Deiner Ernährung ganz zufrieden sein kannst oder von einer ausgewogenen Ernährung weit entfernt bist. Abschließend findest Du nochmals einige wichtige Fakten im Überblick.

Was ist eine ausgewogene Ernährung?

Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet, abwechslungsreich, gesund, frisch und saisonal zu kochen. Gesunde Lebensmittel enthalten alle wichtigen Nährstoffe für den Körper. Eine ausgewogene Ernährung hat nichts mit einer Diät gemein, sondern ist gleichzusetzen mit einer langfristigen Ernährungsumstellung.

Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus?

Eine ausgewogene Ernährung konzentriert sich auf frische und gesunde Lebensmittel. Junk Food und Süßigkeiten werden nicht verboten, sollten aber deutlich reduziert werden. Den größten Anteil an einer ausgewogenen Ernährung nehmen Obst und Gemüse ein. Fünf Portionen täglich werden empfohlen.

Welche Lebensmittel für eine ausgewogene Ernährung?

Du kannst auf alle Lebensmittel zurückgreifen, denn schließlich bedeutet ausgewogen auch abwechslungsreich. Dennoch gilt es, einige Prioritäten zu setzen. Der Anteil an Obst, Gemüse und Getreideprodukten sollte den Anteil an tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Käse oder Eier übersteigen. Der Konsum von Zucker, Salz und Fett ist einzuschränken.

Was bewirkt eine ausgewogene Ernährung?

Eine ausgewogene Ernährung hat langfristige positive Auswirkungen auf den Körper. Das Risiko von ernährungsbedingten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes wird reduziert. Es verbessern sich die Stoffwechselvorgänge im Körper und das Hautbild. Ganz nebenbei helfen gesunde und unverarbeitete Lebensmittel beim Abnehmen.

Warum ist eine ausgewogene Ernährung wichtig?

Dein Körper kann langfristig nicht funktionieren, wenn es ihm an bestimmten Nährstoffen fehlt. Vitamine kann der Körper nicht selbst herstellen. Diese müssen täglich mit der Ernährung aufgenommen werden. Wer sich ausgewogen ernährt, unterstützt sein Immunsystem, wird seltener krank und fühlt sich fit und leistungsfähig.                        

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