Ingwer – Alles über Inhalt, Wirkung und Verwendung

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Alles über Ingwer, was drinsteckt, wie er wirkt und wofür Du ihn einsetzen kannst. Entdecke hier, was die scharfe Knolle wirklich kann!

Was Ingwer alles kann

Was über der Erde ein bisschen langweilig nach Schilf oder Bambus aussieht versteckt seinen eigentlichen Wert unter der Oberfläche: Zingiber officinale – wie die Pflanze mit der Superknolle wissenschaftlich heißt ist ein echter Hidden Champion. Kaum eine Wurzel, die wir auf unseren Speiseplänen finden ist derart vollgepackt mit Aromen, Geschmack und Inhaltsstoffen. Ingwer gehört damit auch zu den seit Menschengedenken meistgenutzten essbaren (Heil-)Pflanzen und Gewürzen. Lange Zeit war es sogar Hauptlieferant scharfer Würze, was dann aber zu Beginn der Neuzeit durch die Entdeckung von Chilis, Pfeffer und anderen Scharfmachern abgelöst wurde. Apropos Scharfmacher … ach, dazu kommen wir später nochmal. Im Supermarkt erkennst Du Ingwer an den unförmigen, beigefarbenen, etwa 3 cm dicken und 5 bis 10 cm langen Wurzelknollen, die in zig verschiedenen Formen daherkommen. Schneidet man so eine Ingwer-Knolle auf, findet man ein sehr faseriges, hellgelbes Inneres voller Zauberstoffe, das einem bei konzentriertem Hinschauen dank ätherischer Öle bereits Tränen in die Augen treiben kann.

Wie gesund ist Ingwer wirklich?

Ingwer hat tatsächlich eine nachgewiesene heilende Wirkung für ganz verschiedene Bereiche und Krankheiten und das wusste man auch schon in der traditionellen asiatischen Medizin. Dort wurde und wird bis heute zwischen rohem und getrocknetem Ingwer strikt unterschieden. Rohem Ingwer wurden vor allem Wirkungen auf der Körperoberfläche zugeschrieben, während getrockneter Ingwer nur für das Verdauungssystem angewendet wurde. Du hast vielleicht aber auch schon davon gehört, dass viele auch außerhalb traditioneller chinesischer Medizin auf die Wirkung gegen  schwören. Zwar gibt es hier nur wenige und zudem nur in kleinem Umfang durchgeführte Studien, aber diese bestätigen diese Erfahrungen und auch Schwangere greifen gern auf Ingwerprodukte zurück, um der bekannten Übelkeit zu begegnen. Doch Ingwer kann noch mehr. Ihm werden Entzündungshemmende Eigenschaften zugesprochen, die sogar bei Rheuma und Arthrose zum Einsatz kommen. Und – wie man es auch von anderen scharfen Pflanzen kennt – kann Ingwer einem als Tee oder Gewürz  buchstäblich einheizen – also vor allem im Winter, wenn einen schon ein Blick nach draußen frieren lässt. Wie gut es dann tut, etwas von innen wärmendes zu trinken oder zu knabbern (Ja, auch in Plätzchen, Ginger-Bread oder als kandierte Stückchen kann man Ingwer genießen)!

Apropos einheizen – in Japan gilt Ingwer als Aphrodisiakum – aber nur die besonders dicken Knollen. Ähm, ja.

Was macht Ingwer so scharf?

Neben einigen anderen Substanzen enthält Ingwer vor allem das Gingerol, welches den typischen Ingwergeschmack erzeugt und die bekannte scharf-aromatische Wirkung verursacht. Es gibt natürlich noch ein paar weitere Stoffe, die aber in der Charakteristik von Ingwer eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Welche Nährwerte hat Ingwer noch?

Nicht nur geschmacklich ist Ingwer eine kleine Wundertüte. In 100 g sind beispielsweise auch 1,8 g Protein, 16 mg Kalzium und 5 mg Vitamin C enthalten. Hinzu kommen relativ hohe Mengen Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Ballaststoffe – und das alles in dieser hässlichen unregelmäßig geformten, unscheinbaren Wurzel!

Ingwer in der Küche

Zum Glück muss man nicht erst warten bis es einem so richtig übel wird, um etwas mit Ingwer zu machen. Sein scharf-süßer Geschmack passt zu herzhaften wie auch zu süßen Gerichten und gibt vielen Rezepten einen exotischen Touch. Dabei kann man ganz unterschiedlich dosieren: ein Hauch geriebener Ingwer für leichte Schärfe oder ganze Stücken für echte Ingwer-Fans. Zum Sushi wird eingelegter Ingwer gereicht, um zwischen den einzelnen Happen den Geschmackssinn zu neutralisieren. Und als Getränk kennen wir ihn sowieso: Geschmacks- und Namensgeber im Ginger-Ale, aufgebrüht als Ingwer-Tee oder hoch konzentriert als Ginger Shot, zum Beispiel in unserem neuen GINGA – in dem wir feurig-scharfen Ingwer mit fruchtig-süßem Apfel kombiniert haben. Probiere es doch mal aus!

Ingwer zum Abnehmen

Come on – wir würden uns nur halb so wenig mit Ingwer beschäftigen, wenn er nicht auch was mit Abnehmen zu tun hätte. Weil die Inhaltsstoffe des Ingwers den Speichelfluss und die Produktion von Magensäften anregen, sind sie durchaus geeignet, die Verdauungsprozesse zu beschleunigen. Das und der Kalorienmehrverbrauch, wenn uns durch den Verzehr von Ingwer so richtig warm wird (kennst Du auch von Chilis) kann wirklich unterstützen, wenn es darum geht, Kalorien zu zählen und vor allem zu reduzieren.

Fun Fact: Ingwer gehört zu den ganz wenigen Pflanzen, die einen messbaren Vitamin B12 – Gehalt haben, nämlich 0,16 µg/100g. Ein Lichtblick für Veganer? Leider nein … Bei einem durchschnittlichen Tagesbedarf von etwa 4 µg Vitamin B12 müsste man etwa 2,5 kg Ingwer täglich verdrücken, um ausreichend versorgt zu sein. Bei der Menge müsste man dann eventuell doch hinterfragen, ob Ingwer die Übelkeit vermindert oder auslöst …

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